ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 325

                                               

Elizabeth Herbert (1822–1911)

Elizabeth Herbert, geboren als Mary Elizabeth Ashe à Court, war eine Angehörige der hohen viktorianischen Gesellschaft und einflussreiche Philanthropin. Ab 1846 war sie die Ehefrau des britischen Politikers Sidney Herbert. Durch dessen Nobilitier ...

                                               

Maryam Jameelah

Maryam Jameelah war eine US-amerikanisch-pakistanische Autorin und Persönlichkeit des Islams. Maryam Jameelah wurde 1934 in New Rochelle im Bundesstaat New York in eine jüdische Familie geboren. Ihr Vater war in Deutschland geboren worden. Ihre H ...

                                               

Konversion (Judentum)

Die Konversion oder der Übertritt zum Judentum ist eine formelle Handlung, die von einer nicht-jüdischen Person vorgenommen wird, um als vollwertiges Mitglied einer jüdischen Gemeinde anerkannt zu werden. Die Konversion besteht im Normalfall aus ...

                                               

Konversionsgeschichte

Eine Konversionsgeschichte bzw. ein Konversionsbericht ist ein Bericht über den Zugang einer Person zu einer Religionsgemeinschaft bzw. über den Wechsel einer Person von einer Religionsgemeinschaft oder Konfession zu einer anderen. Der Vorgang se ...

                                               

Aisha Lemu

Aisha Bridget Lemu, auch Hajiya B. Aisha Lemu war eine Britin, die seit ihrer Konversion zum Islam und Migration nach Nigeria vor allem als Religionspädagogin tätig war.

                                               

Julius Konrad Otto

Julius Konrad Otto, auch Julius Otto, geboren als Naphtali Margolioth war Professor für hebräische Sprache an der Akademie Altdorf und der Universität Edinburgh, vermutlich auch Professor extraordinarius für Hebräisch an der Universität Gießen. E ...

                                               

Christoph Probst

Christoph Hermann Ananda Probst war ein deutscher Medizinstudent und Mitglied der Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus der Weißen Rose.

                                               

Proselytismus

Der Ausdruck Proselytismus bezeichnete ursprünglich die Hinwendung anderer Völker zum Judentum. In heutiger Zeit ist es in der Religion bzw. Mission eine negative Bezeichnung für das Abwerben von Gläubigen aus anderen Konfessionen, Kirchen und Gl ...

                                               

Abdul Rahman (Konvertit)

Abdul Rahman ist ein Afghane, der in seinem Heimatland wegen Abfalls vom Islam angeklagt wurde. Im Falle einer Verurteilung hätte ihm die Todesstrafe gedroht. Die Anklage wurde am 26. März 2006 wegen Formfehlern an die Staatsanwaltschaft zurückve ...

                                               

Christoph von Rantzau

Christoph von Rantzau war ein Gutsbesitzer, der 1666 und 1686 Hexenprozesse gegen seine Bauern führte und sie 1688 als erster Gutsherr in Holstein aus der Leibeigenschaft befreite.

                                               

Jacob Reihing

Jacob Reihing war ein Theologe, der sich erst sehr eifrig für die Verteidigung des Katholizismus einsetzte, aber überraschend nach Württemberg floh und zum Luthertum übertrat.

                                               

Friedrich Anton Rigler

Nach dem Schulbesuch in Bayern studierte Rigler ab 1814 Philologie in Münster Westfalen und beim Altphilologen Friedrich Thiersch in München. Im Jahre 1818 wurde er vom Rheinischen Konsistorium in Köln als Hilfslehrer berufen, bestand am 30. März ...

                                               

Klaus Scholtissek

Klaus Scholtissek besuchte das Gymnasium in Haltern am See und studierte von 1981 bis 1986 Katholische Theologie an den Universitäten Münster und Freiburg. 1990 wurde er an der Universität Münster promoviert. Nach seiner Priesterweihe 1991 war er ...

                                               

Plato von Ustinow

Freiherr Plato von Ustinow war ein russischer adeliger Gutsherr und später deutscher Edelmann. Seine Eltern waren Marija Iwanowna Panschina und Grigori Michailowitsch Ustinow. Nach dem Verkauf des Gutes Ustinowka in der Region Saratow und seiner ...

                                               

Xueta

Die Xuetas, katalanisch xuetes, sind eine soziale Gruppe auf der spanischen Insel Mallorca. Sie sind Nachfahren der zum Christentum übergetretenen mallorquinischen Juden. Über den gesamten Zeitraum seit dem Übertritt zum Christentum haben sie ein ...

                                               

Zwangskonversionen von Serben im Unabhängigen Staat Kroatien

Mit Zwangskonversionen von Serben im Unabhängigen Staat Kroatien versuchte die staatsführende faschistische Ustascha-Bewegung ab Sommer 1941 bis Frühjahr 1942, die Serben auf dem Gebiet des sogenannten Unabhängigen Staates Kroatien systematisch z ...

                                               

Offenbarung

Aus dem althochdeutschen Adjektiv offan "offen" wird schon früh die Ableitung offanbar gebildet, dazu das Verb offenbaeren mit der Bedeutung "offen zeigen, enthüllen, kundtun" sowie das mittelhochdeutsche Substantiv offenbarunge "Kundgabe, Bekenn ...

                                               

Erleuchtung

Erleuchtung, auch Illumination, bezeichnet eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der jemand den Eindruck erhält, sein Alltagsbewusstsein sei überschritten worden und er habe eine besondere, dauerhafte Einsicht in eine – wie auch immer geartete ...

                                               

Erscheinung (Religion)

                                               

Evangelium (Glaube)

Als Evangelium bezeichnet das Christentum die Botschaft, die Gott durch Jesus Christus an die Menschen richtet und deren Verkündigung Aufgabe der Christen ist. Einzig normative schriftliche Formulierung des Evangeliums ist die Bibel als Heilige S ...

                                               

Inspiration

Unter Inspiration versteht man allgemeinsprachlich eine Eingebung, etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität. Begriffsgeschichtlich liegt die Vorstellung zugrunde, dass einerseits Werke von Künstlern, and ...

                                               

Parusie

Parusie bedeutet wörtlich "nebensein" und ουσία: Sein, Wesenheit). In der hellenistischen Philosophie beschreibt das Wort ursprünglich das wirksame Gegenwärtigsein von Gottheiten und Herrschern. Platon bezeichnet damit die Anwesenheit bzw. Gegenw ...

                                               

Verbalinspiration

Verbalinspiration bezeichnet eine Ausformung der Inspirationslehre, nach der die Bibel bis in den Wortlaut hinein von Gott inspiriert sei. Damit verbunden wird traditionell der Glaube an die Unfehlbarkeit und Widerspruchsfreiheit der Bibel.

                                               

Vision (Religion)

Als Vision wird ein subjektives bildhaftes Erleben von etwas sinnlich nicht Wahrnehmbarem bezeichnet, das aber dem Erlebenden – dem Visionär – als real erscheint und im religiösen Sinne von ihm auf die Einwirkung einer jenseitigen Macht zurückgef ...

                                               

Wunder

Als Wunder gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, sodass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches. Im engeren Sinn versteht ...

                                               

Anthropogonie

Als Anthropogonie bezeichnet man eine religiöse oder philosophische Lehre oder einen Mythos von der Entstehung der menschlichen Spezies. Solche Erzählungen sind meist eingebettet in Kosmogonien über die Entstehung des Himmels und der Erde. Auch n ...

                                               

Archē

Archē ist in der antiken griechischen Philosophie die Bezeichnung für den Urgrund der Welt, die Ausgangsbasis der Weltentstehung und allgemein für den Anfang der Kausalketten, deren Endresultat die empirischen Gegebenheiten sind. Es geht um die B ...

                                               

Demiurg

Demiurg urgós "Handwerker", "Erbauer", "Schöpfer") ist ein Begriff der altgriechischen Umgangssprache und – mit Sonderbedeutung – der philosophischen Fachsprache. Als Demiurgen δημιουργοί dēmiourgoí, attisch) oder Damiurgen δαμιουργοί damiourgoí, ...

                                               

Emanation (Philosophie)

Emanation ist ein Begriff der Philosophie und der Religionswissenschaft. Er bezeichnet in metaphysischen und kosmologischen Modellen das "Hervorgehen" von etwas aus seinem Ursprung, der es aus sich selbst hervorbringt. Dabei wird metaphorisch an ...

                                               

Erste Ursache

Als Erste Ursache bezeichnet man in der scholastischen Philosophie diejenige Substanz bzw. das Sein, auf das alles Seiende zurückgeht. Weil das nicht aus sich heraus Seiende, d. h. das Nicht-Notwendige für seine Existenz stets einer Ursache bedar ...

                                               

Gottebenbildlichkeit

Die Gottebenbildlichkeit ist eine religiöse Überlieferung, siehe z. B. die Bibel, wonach der Mensch als "Gottes Abbild" sowie als Mann und Frau geschaffen ist. Diese Überlieferung nimmt in mehreren Religionen eine zentrale Stellung ein. Im Verlau ...

                                               

Hexaemeron

Hexaemeron ist eine Bezeichnung für die sechs Schöpfungstage der Genesis oder für eine Abhandlung darüber. Derartige Abhandlungen bieten theologische Erklärungen und bieten oftmals Aufschlüsse über zeitgenössische Kosmologie, Naturauffassung und ...

                                               

Hexaemeron (Basilius von Caesarea)

Hexaemeron werden die neun Homilien über das Sechstagewerk – die sechs Schöpfungstage der Genesis – genannt, die Basilius von Caesarea vermutlich im Jahre 378 in altgriechischer Sprache verfasste.

                                               

In principio

Der Verfasser des Johannesevangeliums nahm diese Tradition auf und begann sein Evangelium mit ebendiesen Worten. Die ziemlich wortgetreue Übersetzung des griechischen Texts von Joh. 1.1 in der Vulgata lautet: In principio erat verbum et verbum er ...

                                               

Kosmogonie

Kosmogonie bezeichnet Erklärungsmodelle zur Entstehung und Entwicklung der Welt. Diese können die Weltentstehung mythisch deuten oder rational erklären. Kosmogonische Vorstellungen gehören zum Bereich der Mythologie, kosmogonische Theorien sind G ...

                                               

Kosmologie

Die Kosmologie beschäftigt sich mit dem Ursprung, der Entwicklung und der grundlegenden Struktur des Kosmos sowie mit dem Universum als Ganzes. Sie ist ein Teilgebiet der Astronomie, das in enger Beziehung zur Astrophysik steht. Die Kosmologie be ...

                                               

Schöpfungsgeschichte (Jahwist)

Die Schöpfungsgeschichte des Jahwisten ist die im Bibeltext zweite, vermutlich aber ältere der beiden voneinander verschiedenen Schöpfungsgeschichten der Genesis. Sie umfasst den Text Gen 2.4b–25. Im Bibeltext geht die sogenannte priesterschriftl ...

                                               

Schöpfungsgeschichte (Priesterschrift)

Als Schöpfungsgeschichte der Priesterschrift wird die Erzählung bezeichnet, mit der die Bibel beginnt). Auch der Ausdruck Schöpfungsbericht ist üblich. Die "Priesterschrift" war eine schriftliche Quelle, die von Redaktoren mit "vorpriesterschrift ...

                                               

Theistische Evolution

Der Begriff theistische Evolution bezeichnet eine Bandbreite von Sichtweisen über das Spannungsverhältnis theistischen religiösen Glaubens und naturwissenschaftlichen Theorien zum Ursprung und der Evolution des Lebens. Viele gläubige Theisten sin ...

                                               

Theogonie

Die Theogonie, griechisch Θεογονία ist ein Werk von Hesiod, in dem die Entstehung der Welt und der Götter in der Abfolge ihrer Herrschaft geschildert wird. Sie entstand um 700 v. Chr. und zählt somit neben Homers Ilias und Odyssee zu den ältesten ...

                                               

Urstand

Als Urstand wird in der Theologie der Zustand von Adam und Eva im Paradies bezeichnet, bevor sie von der Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen haben. Der Urstandslehre zufolge befand sich dieses Menschenpaar durch die Urstandsgnade in dem Zus ...

                                               

Abraxas

Mit Abrasax – diese Bezeichnung findet sich in den Quellen häufiger als das populärere Abraxas – bezeichnete der ägyptische Gnostiker Basilides das Symbol des höchsten Urwesens, aus dem nach ihm die fünf Urkräfte Geist, Wort, Vorsehung, Weisheit ...

                                               

Allah

Allah ist das arabische Wort für Gott. Des Weiteren verwendet man den Begriff in der heiligen Schrift der Sikhs sowie auf Maltesisch, das von der arabischen Sprache abstammt. Im Islam wird der Begriff ausschließlich zur Bezeichnung eines als einz ...

                                               

Genius loci

Der lateinische Begriff genius loci bedeutet wörtlich übersetzt "der Geist des Ortes". Mit Geist war in der römischen Mythologie ursprünglich ein Schutzgeist Genius gemeint, der häufig in Form einer Schlange dargestellt wurde. Der Begriff genius ...

                                               

Guahayona

Guahayona ist ein Trickster in den Mythen der Taíno-Indianer. Als sich in mythischen Zeiten die Menschen in Höhlen aufhielten und diese nicht verlassen konnten, da sie von einem Mann – der Sonne selbst? – bewacht wurden, bot sich Guahayona an, di ...

                                               

Kutka

Kutka ist der Name eines Gottes in Rabengestalt der Itelmenen auf Kamtschatka. Er ist einerseits als Kulturheros der Schöpfer der Welt und aller darin enthaltenen Dinge, andererseits eine Tricksterfigur von zwiespältigem Charakter.

                                               

Teufel

Der Teufel ist ein in verschiedenen Religionen als eigenständig und übernatürlich angesehenes Wesen. Er spielt im Christentum und im Islam eine besondere Rolle als Personifizierung des Bösen. In der christlichen Kunst wird er häufig als schwarzge ...

                                               

Trickster

Trickster werden Figuren in der Mythologie oder Literatur genannt, die mit Hilfe von Tricks die Ordnung im Universum durcheinanderbringen. Die Figur des Tricksters handelt in der Mythologie meist aus moralischen Gründen – er fungiert oft als Kult ...

                                               

École française de spiritualité

Die École française de spiritualité) bezeichnet die katholische Schule bzw. Methode der Askese, die vom französischen Kardinal Pierre de Bérulle begründet wurde. Der Begriff École française de spiritualité wurde durch Henri Bremond und sein Haupt ...

                                               

Geweihte Jungfrau

Eine geweihte Jungfrau ist in der katholischen Kirche eine Frau, die in die Hände des Diözesanbischofs öffentlich und für immer ein Leben im Stand der Jungfräulichkeit gelobt hat und der vom Bischof die Jungfrauenweihe gespendet wurde.

                                               

Tonsur

Die Tonsur ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder eben die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Auch in der altägyp ...

                                               

Waldeinsamkeit

Mit Waldeinsamkeit, einem Aspekt des Motivs der Einsamkeit, wird ein religiöses asketisches Ideal umschrieben, das Bestandteil im asiatischen Mönchtum ist und ebenso bis ins mittelalterliche Mönchtum des Abendlands verbreitet war. Der Begriff erf ...

                                               

Wandermönch

Wandermönche sind eine aus verschiedenen Religionen bekannte Form des Mönchtums. Sie sind sowohl aus dem frühen Christentum als auch dem Buddhismus und dem Hinduismus bekannt. Vom Wandermönch zu unterscheiden sind Missionare oder Wanderprediger, ...

                                               

Bibelarbeit

                                               

Bibellektüre

                                               

Bibellesen

                                               

Bibellesen

Unter Bibelstudium versteht man eine tiefergehende Beschäftigung mit den Texten der Bibel als Heilige Schrift des Christentums. Dabei ist hier vor allem die persönliche Beschäftigung mit der Bibel gemeint, weniger die gemeinsame liturgische Nutzu ...

                                               

Bibel-Teilen

Das Bibel-Teilen, auch Lumko-Methode oder "Sieben-Schritte-Methode", ist eine Methode für das gemeinsame Lesen der Bibel, die für den Gläubigen einen persönlichen Zugang zur "Botschaft Gottes" in der Bibel ermöglichen soll. Ziel ist damit die spi ...

                                               

Bibelkommentar

Als Bibelkommentar werden Erläuterungen und zeithistorische Erklärungen zu einzelnen Büchern der Bibel bzw. zu spezifischen Bibelübersetzungen bezeichnet. Neben dem Bibeltext enthalten sie oft auch Querverweise auf ähnliche Bibelstellen sowie inh ...

                                               

Bibelkreis

                                               

Bibelwoche

Die Bibelwoche ist ein 1934 von der Deutschen Evangelischen Kirche zur Bibelarbeit in den Gemeinden ins Leben gerufenes, einmal im Jahr veranstaltetes siebentägiges Projekt.

                                               

Internationale Jüdisch-Christliche Bibelwoche

Die Internationale Jüdisch-Christliche Bibelwoche ist eine Dialoginitiative, die 1968 in Bendorf am Rhein gegründet wurde und seit 2004 in Haus Ohrbeck beheimatet ist. Sie findet jährlich statt und dauert jeweils von Sonntag bis Sonntag. Im Mitte ...

                                               

Lectio divina

Bereits die Wüstenväter übten diese Art des Schriftgebets. Seither wurde die lectio divina über Jahrhunderte hinweg hauptsächlich im Mönchtum geübt. Eine systematische Darstellung der Methode der lectio divina ist die Schrift Scala claustralium v ...

                                               

Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen

Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ist eine Arbeitsgemeinschaft verschiedener evangelischer und katholischer Institutionen, die jährlich einen ökumenischen Bibelleseplan für den gesamten deutschsprachigen Raum erstellt, ferner leg ...

                                               

Exerzitien

Exerzitien sind geistliche Übungen, die abseits des alltäglichen Lebens zu einer intensiven Besinnung und Begegnung mit Gott führen sollen. Sie werden einzeln oder in Gruppen durchgeführt und können von einigen Stunden bis mehrere Wochen oder Mon ...

                                               

Einkehrtag

Einkehrtag ist die Bezeichnung für eine kürzere Zeit der Besinnung und des Gebetes, eben der inneren Einkehr, manchmal auch in Anlehnung an die Gestaltung von Exerzitien. In der evangelischen Kirche spricht man von Rüstzeiten. Einkehr- oder Besin ...

                                               

Evangelische Exerzitienausbildung in der Schweiz

Die evangelische Exerzitienausbildung in der Schweiz ist ein Lehrgang in bibelorientierter Meditation. Sie hat ihre methodische Grundlagen in der ignatianischen Spiritualität. Wegen deren durchgehenden Ausrichtung an der Bibel sind ignatianisch o ...

                                               

Exercitia spiritualia

                                               

StraSenexerzitien

Als Exerzitien auf der Straße oder Straßenexerzitien werden geistliche Übungen in der Tradition der ignatianischen Exerzitien bezeichnet, die nicht in einem Tagungsort, in einem Kloster oder Exerzitienhaus stattfinden. Die Übenden gehen vielmehr ...

                                               

Exerzitien im Alltag

Exerzitien im Alltag sind geistliche Übungen, die Teilnehmer im Alltagsleben zur vertieften Beschäftigung mit ihrem Glauben, ihrer Beziehung zu Gott und mit der Bibel motivieren und anleiten sollen.

                                               

Exerzitienzentrum der Göttlichen Barmherzigkeit für die Reevangelisation

Das Exerzitienzentrum der Göttlichen Barmherzigkeit für die Reevangelisation ist ein Exerzitienzentrum der Römisch-katholischen Kirche in der Stresemannstraße 66 im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Es wurde am 15. März 2008 von Erzbischof Georg Kardi ...

                                               

Exercitia spiritualia

Ignatianische Exerzitien sind eine Sammlung geistlicher Übungen, die Ignatius von Loyola von 1522 bis 1524 nach seinen eigenen geistlichen Praktiken anderen zugänglich machte. Sie enthalten Anleitungen zu Gebet, Meditation und Unterscheidung der ...

                                               

Révision de vie

Révision de vie ist nach heutigem Verständnis das gemeinsame Überdenken der gegenwärtigen Lebenssituation und findet in einem religiösen Gruppenrahmen statt. Die Definition hat keine eigene deutsche Interpretation und wird meistens mit "Lebensern ...

                                               

Rüstzeit (Kirche)

Eine Rüstzeit ist eine christliche Freizeit, also ein mehrtägiges oder mehrwöchiges Veranstaltungsangebot. Der Begriff ist besonders in den evangelischen Kirchen und Freikirchen in Ostdeutschland verbreitet. Wie bei allen christlichen Angeboten g ...

                                               

StraSenexerzitien

                                               

Alpsegen

Der Alpsegen, auch Betruf, Ave-Maria-Rufen, Sennen-Ave oder Sankt-Johannis-Segen genannt, ist ein Schutzgebet in Form eines Sprechgesangs. In einigen katholischen Teilen der Alpen wird er allabendlich vom Senn auf einer kleinen Anhöhe seiner Alp ...

                                               

Einmauerung

Einmauerung bezeichnet das dauerhafte Einschließen von lebenden Menschen oder Tieren hinter einer neu errichteten Mauer. Es handelt sich um einen Spezialfall des Lebendig-begraben-Werdens. Es handelt sich um ein Motiv, das in einer Vielzahl von S ...

                                               

Geisterfest

Das Geisterfest ist ein traditionelles Fest, das von Chinesen in vielen Ländern begangen wird. Es fällt auf den 15. Tag des 7. Monats nach dem chinesischen Mondkalender, also zumeist der Vollmondtag im August. Nach der chinesischen Tradition wird ...

                                               

Gesetzliche Feiertage in Deutschland

Die Regelungen zu den gesetzlichen Feiertagen in Deutschland fallen grundsätzlich in die Kompetenz der einzelnen Bundesländer. Lediglich der Tag der Deutschen Einheit als Nationalfeiertag am 3. Oktober wurde im Rahmen eines Staatsvertrags durch d ...

                                               

Heilige Länge

Heilige Maße oder Heilige Längen waren im Volksglauben verbreitet. Ihnen lag die populäre Auffassung zugrunde, dass man eine Heilsperson oder einen verehrten Gegenstand durch deren genaue Größenangabe vertreten konnte. Besaß man einen Papier- ode ...

                                               

Neujahrsfest

Unter Neujahrsfest versteht man Feiern und Gebräuche zum Beginn des neuen Jahres, am Neujahrstag. Diese werden je nach kulturellem Zusammenhang und Religion in unterschiedlicher Weise begangen.

                                               

Palmwedel

Die Blätter der Palmen sind entweder fächerförmig Fächerpalmen oder fiederförmig Fiederpalmen geteilt. Selten kommen auch ungeteilte oder nur an der Spitze zweispaltige Blätter vor. Die sehr großen Blätter der Palmengewächse können bei der Schatt ...

                                               

Religiöse Feste im Jesidentum

Religiöse Feste im Jesidentum sind periodische religiöse Feste, das heißt Feste, die alljährlich gefeiert werden. Man unterscheidet feste Feiertage, die immer an einem bestimmten Tag des julianischen Solarkalenders oder einer bestimmten Jahreszei ...

                                               

Gebet

Das Gebet bezeichnet eine zentrale Glaubenspraxis vieler Religionen. Es ist eine verbale oder nonverbale rituelle oder freie Zuwendung an transzendente Wesen. Neben dem Vorgang des Betens als gemeinschaftliches oder persönliches Gebet wird im Deu ...

                                               

Amen

Amen ist eine Akklamationsformel. Amen drückt die eigene Zustimmung zu Gebet und Segen anderer oder die Bestätigung des Vorgebeteten in der Liturgie aus. Das hebräische Wort Amen stammt aus dem Tanach. Später wurde dieses im christlichen Alten un ...

                                               

Anbetung

Anbetung bedeutet die betende Verehrung eines Gottes. Als Gottesverehrung äußert sie sich im Gottesdienst. Oft sind mit der Anbetung besondere Gesten verbunden, z. B. Niederknien, bestimmte Arm- und Handhaltungen oder die Blickrichtung nach oben.

                                               

Anrufung

Unter Anrufung wird eine Bitte um Hilfe an eine höhergestellte, heilige oder göttliche Person verstanden. Appelle im erstgenannten Sinn waren von der Antike bis in die frühe Neuzeit häufig und richteten sich z. B. an Herrscher, Statthalter oder d ...

                                               

Ardas

Ardas ist das Abschluss-Gebet der Sikhs, welches im Stehen nach den anderen Tagesgebeten gesprochen wird. Ardas ist das Sikh-Gebet zu dem einen Gott mit der Bitte um Schutz und Führung. Es erinnert an die Werte von Bescheidenheit, Wahrheit, Tapfe ...

                                               

Ema

Ema sind kleine, einseitig bemalte Holztäfelchen mit vorgedruckten Bildern, die man bei fast jedem Shintō-Schrein oder buddhistischen Tempel kaufen kann und auf denen Bitten an die Gottheiten geschrieben werden. Die leere Seite wird mit persönlic ...

                                               

Erntegebet

Zeremonien des Erntegebets sind von Asien über Europa bis Amerika verbreitet. Ursprünglich ist das Erntegebet die an Gott oder eine spezifische Natur-, Landwirtschafts- bzw. Fruchtbarkeitsgottheit gerichtete Bitte um eine gute Ernte, die in bäuer ...

                                               

Gebet der Vereinten Nationen

Der als Gebet der Vereinten Nationen bekannte Text ist eine Dichtung des US-amerikanischen Dichters und Pulitzer-Preisträgers Stephen Vincent Benét aus dem Jahr 1942. Benét war von dem Dichter Archibald MacLeish, dem damaligen Leiter der Library ...

                                               

Gebetsfahne

Gebetsfahnen oder Gebetsflaggen sind heute im Buddhismus übliche Fahnen in meist kleiner rechteckiger Form. Sie werden von den Gläubigen bis zur vollständigen Verwitterung dem Wind ausgesetzt, damit nach ihrer Überzeugung die Gebete dem Himmel zu ...

                                               

Gebetsmühle

Eine Gebetsmühle, auch Mani-Mühle oder Mani-Rad, ist ein Rad oder eine Walze, die auf einer Papierrolle aufgedruckte Gebete oder Mantras enthält oder außen mit solchen verziert ist. Gebetsmühlen erinnern an das Ingangsetzen des Rades der Lehre du ...

                                               

Jonapsalm

Als Jonapsalm wird ein Gebetstext im biblischen Buch Jona bezeichnet. Er umfasst die Verse Jona 2.3–10. Im Folgenden ist vorausgesetzt, dass es sich beim Jonabuch um eine Lehrerzählung handelt.

                                               

Manistein

Ein Manistein ist im Volksglauben des tibetischen Buddhismus ein mit heiligen Texten oder traditionellen Gebetsformeln verzierter Stein als Darbringung.

                                               

Namensgebet

Das Namensgebet ist eine Gebets- oder Meditationsform, in welcher durch beständige Anrufung göttlicher Namen eine Annäherung an Gott oder eine Vergegenwärtigung Gottes erreicht werden soll. Im Christentum ist in diesem Zusammenhang insbesondere d ...

                                               

Niederknien

Das Niederknien oder die Kniebeuge, bzw. der Kniefall ist eine Demutsgeste gegenüber einer überlegenen Person, beispielsweise einem König oder politischen Herrscher. Vielfach wird Niederknien als Ausdruck der religiösen Verehrung einer Göttlichke ...

                                               

Norito

Norito sind ritualisierte Gebete im Shintō. Sie richten sich stets an einen oder mehrere Kami und werden in altertümlichem Japanisch vom jeweils obersten Shintō-Priester rezitiert.

                                               

Orantenhaltung

Die Orantenhaltung ist eine Körperhaltung beim Gebet. Der Beter steht mit in Schulterhöhe ausgebreiteten Armen, den Kopf entweder gesenkt oder zum Himmel erhoben. In der alten Kirche war sie allgemein verbreitet, wie etwa aus Darstellungen in den ...

                                               

Pilgersegen

Schon aus dem 8. Jahrhundert sind Fürbitten für aufbrechende Pilger überliefert, zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine Übergabe der Pilgerinsignien, Pilgerstab und Tasche, durch den Priester mit Begleitworten. Mit zunehmenden Pilgerzahlen finden sic ...

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