ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 345

                                               

Rhea Silvia

Rhea Silvia war die Tochter von Numitor Silvius, dem König von Alba Longa. Der Bruder von Numitor, ihr Onkel Amulius, setzte den König ab, tötete dessen Söhne und machte Rhea Silvia zu einer Vestalin. Die Weihe zu Ehren der Göttin Vesta geschah, ...

                                               

Sibylle (Prophetin)

Eine Sibylle, auch fälschlich Sybille, ist dem Mythos nach eine Prophetin, die im Gegensatz zu anderen göttlich inspirierten Sehern ursprünglich unaufgefordert die Zukunft weissagt. Wie bei vielen anderen Orakeln ergeht die Vorhersage meistens do ...

                                               

Thule (Mythos)

Das antike Thule ist eine von dem antiken griechischen Entdecker Pytheas aus Massilia im 4. Jahrhundert v. Chr. beschriebene Insel, die später eine quasi-mythische Bedeutung erhielt.

                                               

Thyrsos

Der Thyrsos, seltener Thyrsosstab oder Bacchusstab ist in der griechischen Mythologie ein Stab, der als Attribut von Dionysos und seinen Begleitern, den Mänaden und den Satyrn, getragen wird.

                                               

Völva

Völva ist der altnordische Begriff für eine Seherin, Wahrsagerin, Hexe, Zauberin, Prophetin oder Schamanin. In der germanischen Mythologie ist sie auch als Wala bekannt.

                                               

Yeti

Als Yeti oder Schneemensch bezeichnet man ein zweibeiniges, behaartes Fabelwesen des Himalaya. Die Sherpa leiten sich den Begriff aus Ye ‚Fels und The ‚Tier her. In Tibet wird der Yeti als Migö oder auch Gang Mi bezeichnet. Die Lepcha haben viele ...

                                               

Abendstern

Als Abendstern wird das nach Sonnenuntergang hervortretende hellste Gestirn außer dem Mond bezeichnet, insbesondere der Planet Venus, wenn er am Abend sichtbar ist für etwa sieben Monate im 19-Monate-Zyklus. War Venus monatelang Abendstern, wande ...

                                               

Metamorphose (Mythologie)

Metamorphose in der Mythologie bezeichnet den Gestaltenwechsel oder die Verwandlung einer Gottheit, eines mythischen Wesens oder eines Menschen, seltener von Tieren oder Objekten. Diese kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Häufig verläuft die ...

                                               

Samenraub

Samenraub definiert der Duden seit 2013 als "Beschaffung von Sperma eines Mannes durch eine Frau in der Absicht, es ohne dessen Zustimmung zur Befruchtung eigener Eizellen zu verwenden". Der Begriff wurde 2001 in die mediale Diskussion um die Ums ...

                                               

Schatten (Mythologie)

Schatten ist in den mythologischen Vorstellungen vieler Kulturen ein Begriff für das Spiegelbild der Seele, für das "zweite Ich" des Menschen, für dessen Doppelgänger oder Ebenbild, das meist in einem jenseitigen "Reich der Schatten" angesiedelt ...

                                               

Theomachie

Theomachie bezeichnet gemeinhin den Kampf zwischen verschiedenen Göttern oder die Auflehnung gegen einen Gott. Theomachie ist meist in die Vorgänge der Theogonie eingebunden.

                                               

Tierregen

Der Begriff Tierregen bezeichnet ein seltenes meteorologisches Phänomen, bei dem Tiere vom Himmel "regnen". Hierüber liegen historische Berichte und moderne Belege aus vielen Ländern der Welt vor. Eine Hypothese, die zur Erklärung des Phänomens a ...

                                               

Urmaterie

Urmaterie oder Urstoff ist ein alter Begriff für einen ungeformten Stoff, aus dem durch den Einfluss von Göttern oder Kräften das Universum entstanden ist. Vorstellungen von einer Urmaterie sind Bestandteil zahlreicher alter Mythen und philosophi ...

                                               

Sakraler Ortsname

                                               

Religiöse Personennamen der Sherpa

                                               

Abbé

Abbé ist in Frankreich eine seit dem 17. Jahrhundert gebräuchliche Anrede für katholische Diözesanpriester, die in der Hierarchie der Kirche keinen besonderen Rang bekleiden. Außerdem ist abbé das französische Wort für Abt, bezeichnet also den Vo ...

                                               

Abtei

Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation hießen Abteien, die direkt dem Kaiser unterstanden, Reichsabteien. Eine Fürstabtei war eine Abtei mit Rechten eines Fürstentums und mit einem Fürstabt als Vorsteher, z. B. die Abtei Prüm.

                                               

Abtpräses

Den Titel Abtpräses, historisch auch erster Präsident, trägt im deutschsprachigen Raum der Leiter einer monastischen Kongregation der Benediktiner und der Zisterzienser der allgemeinen Observanz. Er gehört zu den Höheren Oberen superiores maiores ...

                                               

Abtprimas

Abtprimas nennt man seit dem späten 19. Jahrhundert den Leiter einer Ordenskonföderation. Eine Konföderation ist der Zusammenschluss verschiedener Ordenskongregationen, die wiederum von den einzelnen ihnen anhängenden Klöstern gebildet werden. De ...

                                               

Abtbischof

Ein Abtbischof ist ein Abt, der auch die Bischofsweihe empfangen hat. Er ist als Abt der Leiter einer Abtei und meistens gleichzeitig als Bischof der Leiter eines Bistums. Im frühen Christentum in Europa gab es auch Abteien, deren Äbte den Bischo ...

                                               

Erzabt

Ein Erzabt ist in der Regel der Abt eines Klosters, das den Rang einer Erzabtei hat. Ein Erzabt behält seinen Titel auch nach seiner Emeritierung bei.

                                               

Generalabt

Generalabt nennt man in einigen Mönchs- oder Chorherrenorden den leitenden höheren / höchsten Ordensoberen. Als Abt besitzt er in der Regel die Abtsweihe.

                                               

Konsistorialabtei

Eine Konsistorialabtei ist ein Kloster, dessen Abt nicht vom Bischof der zuständigen Diözese bestätigt werden muss, sondern nur vom Papst. Man spricht hier auch von Exemtion. Im Mittelalter war die Ernennung einer Abtei zur Konsistorialabtei ein ...

                                               

Reichsprälat

Als Reichsprälaten bezeichnete man die Äbte, Äbtissinnen sowie Pröpste und Prioren der reichsunmittelbaren Klöster, Kartausen, Abteien, Domkapitel, Kollegiat- und Frauenstifte im Heiligen Römischen Reich, die direkt dem Kaiser unterstanden. Sie w ...

                                               

Territorialabtei

Eine Territorialabtei oder Gebietsabtei, Gefreite Abtei, Exemte Abtei) ist eine Abtei mit bistumsähnlicher Funktion. Sie kann immediat oder einer Kirchenprovinz zugeordnet sein. Ihr Abt besitzt die Jurisdiktionsgewalt eines Bischofs, nicht aber d ...

                                               

Abtswahl bei den Benediktinern

Die Abtwahl, die Wahl des Leiters eines Klosters, ist im Kapitel 64 der Benediktusregel beschrieben. Danach soll die geeignetste Person aus dem Kreis der Mönche einmütig zum Abt bestimmt werden. Dabei kam der sanior pars, dem "kleineren Teil der ...

                                               

Diamantweg

Das deutsche Wort Diamantweg ist eine Lehnübertragung des Sanskritbegriffes vajrayāna. Der Begriff Diamantweg wird im deutschsprachigen Raum hauptsächlich für die von Ole Nydahl gegründeten Diamantweg-Zentren verwendet, deren Lehrpräsentation als ...

                                               

7-Klöster-Weg

Der 7-Klöster-Weg verbindet sieben bestehende oder ehemalige Klöster im Dachauer- und Wittelsbacher Land miteinander. Der gut 100 km lange Weg, der für Fahrradfahrer gedacht ist, führt durch die Landkreise Aichach-Friedberg und Dachau.

                                               

Alumnat

Alumnat oder Alumneum ist eine historische Bezeichnung für Schulen mit Unterbringungsmöglichkeiten, vor allem an Gymnasien und höheren Schulen. In der Gegenwart wird meist der Begriff Internat verwendet. In einigen Orten haben sich historische Be ...

                                               

Zentralkloster

Aussterbekloster ist die Bezeichnung für ein Kloster, das aufgrund staatlicher Regulierung keine Novizen mehr aufnehmen darf. Das Kloster bleibt nur so lange bestehen, wie noch Ordensleute am Leben sind. Zentralkloster meint ein Kloster, das Orde ...

                                               

Carta Caritatis

Die Carta Caritatis ist das Verfassungsdokument des Zisterzienserordens. Das Dokument regelt die Beziehungen der Zisterzienserklöster untereinander. Es wurde 1119 von Papst Calixtus II. approbiert und gelangte um 1155 zu seiner gereiften Form. Al ...

                                               

Chor (Architektur)

In der sakralen Architektur bezeichnet der Chor, auch Chorraum, Presbyterium oder Altarraum genannt, jenen Platz in Kirchen, der den Hauptaltar umgibt und der früher dem Klerus oder den Ordensgemeinschaften zur Feier des Stundengebets vorbehalten ...

                                               

Clas (Wales)

Clas war die Bezeichnung für eine Kirche einheimischer Bauart im frühen mittelalterlichen Wales. Im Unterschied zu späteren normannischen Klöstern, welche gewöhnlich aus einer Kirche als Hauptgebäude und weiteren kleineren Nebengebäuden wie Kreuz ...

                                               

Definitorium

Definitorium ist bei einigen Ordensgemeinschaften ein Beratungs- und Entscheidungsgremium, das den General oder Provinzial in allen wichtigen Ordensangelegenheiten unterstützt und mit ihm oder statt seiner die Visitation der Klöster zu besorgen h ...

                                               

Doppelkloster

Als Doppelkloster bezeichnete man einen Klosterbezirk, in dem Mönche und Nonnen unter der Leitung eines gemeinsamen Ordensoberen lebten, wobei jedoch die männlichen und weiblichen Kommunitäten einer strengen Trennung unterlagen. Das einzige heute ...

                                               

Einkleidung

Als Einkleidung bezeichnet man die Übergabe einer Arbeits- oder Dienstbekleidung an die Person, die den Dienst leisten soll. Im Christentum ist die Einkleidung in der Tradition der Ordensgemeinschaften die in einen Ritus gekleidete Übergabe des O ...

                                               

Evangelische Räte

Die evangelischen Räte sind Ratschläge, die Jesus Christus im Evangelium denen gab, die, wie in Mt 19.21 beschrieben, "vollkommen sein" wollten. Ihre Befolgung ist für Christen nicht zur Erlangung des ewigen Lebens notwendig. Sie beruhen auf der ...

                                               

Fraternität

Eine Fraternität bezeichnet im neueren Sprachgebrauch christlicher Kirchen die klösterliche Hausgemeinschaft einer Ordensgemeinschaft oder geistlichen Gemeinschaft. In der Regel bewohnen Fraternitäten Wohnungen in normalen Wohnhäusern und haben s ...

                                               

Friedgarten

Als Friedgarten wird zuweilen der von den Konventsgebäuden und der Kirche eines Klosters umschlossene Innenhof bezeichnet, der in der Klausur liegt und vom Pforten- und Gästebereich aus nicht eingesehen werden kann. Klostergrundrisse orientierten ...

                                               

Gehorsam (Gelübde)

Der Gehorsam im christlichen Sinne eines Evangelischen Rates bzw. eines in einer Ordensgemeinschaft oder dem Bischof gegenüber versprochenen Gelübdes geht davon aus, dass nur die dem Willen Gottes gegenüber gehorsame Person wirklich frei wird für ...

                                               

Guimpe

Die Guimpe, bezeichnet das rund abschließende oder viereckig geschnittene Brusttuch beim Habit von Nonnen und Ordensschwestern. Die Guimpe kann zum Beispiel aus einem leinernen Umlegekragen über oder unter der Tunika des Habits bestehen. Bei manc ...

                                               

Habit

Der Habit ist die Tracht einer Ordensgemeinschaft, meist in der katholischen Kirche. Aber auch einige Ordensgemeinschaften der anglikanischen Kirche tragen einen Habit. Das Wort ist vom lateinischen habitus "Haltung, Gestalt" abgeleitet.

                                               

Hauskloster

Ein Hauskloster ist ein Kloster, das in einer besonderen Beziehung zu einer Adelsfamilie steht. Oft, aber nicht immer, wurde das spätere Hauskloster von der entsprechenden adligen Familie gegründet. In jedem Fall ließ diese Familie dem Kloster zu ...

                                               

Kartause

Eine Kartause ist ein Kloster des Kartäuserordens. Die Bezeichnung Kartause leitet sich von dem lateinischen Cartusia für den Gründungsort der ersten Kartause ab, das im Jahr 1084 entstandene Stammkloster La Grande Chartreuse.

                                               

Klausur (Kloster)

Klausur bezeichnet den abgegrenzten, den Ordensangehörigen vorbehaltenen Bereich, den das Ordensmitglied nur mit vorheriger Erlaubnis seines Oberen verlässt. Außenstehende dürfen diesen Bereich nur unter bestimmten Voraussetzungen zeitweilig betr ...

                                               

Klosteralltag (Zisterzienser)

Der Alltag in den kontemplativen christlichen Klöstern ist geprägt von einem Rhythmus von Gebet und Arbeit, der strukturiert wird von den Horen des Stundengebets. Am Beispiel des Zisterzienserklosters Maulbronn soll hier gezeigt werden, wie der A ...

                                               

Klostergut

Unter einem Klostergut versteht man die zu einem Kloster gehörenden Grundstücke und andere Besitztümer. Sie wurden immer als Kirchengüter betrachtet und genossen gleiche Privilegien. Zu ehemaligen oder bestehenden Klostergütern zählen Klostergut ...

                                               

Klosterzelle

Eine Klosterzelle, ist ein Zimmer oder sogar ein mit dem Kloster verbundenes kleines Haus im Klausurbereich des Klosters, in dem ein Ordensmann oder eine Ordensfrau lebt. Die Zellen bzw. der Zellengang, der Dormitorium genannt werden kann, ist ze ...

                                               

Koinobitentum

Koinobitentum bezeichnete ein Mönchsleben, in dem die besitzlosen Mönche "gemeinsam unter einem Dach lebten" und durch eine Mauer von der Außenwelt getrennt waren. Die Leitung übernahm ein Archimandrit oder Abt, der ein oder mehrere Gemeinschafts ...

                                               

Konvent (Kloster)

Ein Konvent ist eine Niederlassung einer Ordensgemeinschaft, die aus weiblichen oder männlichen Ordensleuten besteht. Sowohl die Gesamtheit der Angehörigen einer solchen Gemeinschaft als auch die Gebäude, in denen die Gemeinschaft lebt, können Ko ...

                                               

Konventsmesse

Eine Konventsmesse ist in der römisch-katholischen Kirche die tägliche heilige Messe, die in einem Kloster für die Mitglieder der Ordensgemeinschaft, den Konvent, gefeiert wird. Seit dem Hochmittelalter war das tägliche Konventamt fester Bestandt ...

                                               

Kukulle

Eine Kukulle war ursprünglich ein der Gugel ähnlicher Überwurf mit Kapuze, von unterschiedlicher Länge, der vor allem im Hochmittelalter in Benutzung war. Heute bezeichnet Kukulle, auch Kulle oder Flocke genannt, vor allem einen Teil des Habits b ...

                                               

Latteltage

Latteltage waren in den mittelalterlichen Klöstern übliche, über das gesamte Jahr verteilte, jedoch lokal zu unterschiedlichen Fristen angesetzte sog. Milchtage, d. h. zum Verzehr der Laktizinien bestimmte Termine, wofür die Käseprästationen der ...

                                               

Memento mori

Der Ausdruck Memento mori entstammt dem mittelalterlichen Mönchslatein. Er ist ein Symbol der Vanitas, der Vergänglichkeit, und war wesentlicher Bestandteil der cluniazensischen Liturgie. Memento mori bezieht sich nicht auf einen Toten- oder Ahne ...

                                               

Missionsprokur

Eine Missionsprokur ist innerhalb vieler Ordensgemeinschaften die Verbindungsstelle zwischen den deutschen Einrichtungen, den Missionsstationen sowie den Freunden, Spendern und Interessierten an der Missionsarbeit der jeweiligen Ordensgemeinschaf ...

                                               

Mortuarium (Nekrolog)

Das Mortuarium ist in Klöstern ein Totenbuch bzw. ein Nekrolog. In diesem Verzeichnis werden die verstorbenen Ordensleute eines bestimmten Ordens aufgeführt. Die Namen werden regelmäßig im Rahmen der klösterlichen Liturgie verlesen. So ist in vie ...

                                               

Mutterhaus

Der Ausdruck Mutterhaus ist ein Strukturbegriff hauptsächlich kirchlicher Organisationen. Es ist die Lehnübersetzung von lat. domus materna bzw. ital. casa madre. Das Haus, im Lateinischen und Italienischen grammatisch weiblich, welches das Zentr ...

                                               

Oratorium (Kirchenbau)

Oratorium war ursprünglich ein Versammlungsraum der frühen Christen in Privathäusern, später ein kapellenartiges Gebäude oder ein privater oder halböffentlicher Gebetsraum, der gegen den Hauptraum abgeschlossen ist. Der musikalische Gattungsbegri ...

                                               

Pektorale

Als Pektorale bezeichnet man das Brustkreuz geistlicher Würdenträger, früher auch einen einfachen Schutz für den Oberkörper. Der Begriff wird heute fast ausschließlich im religiösen und archäologischen Kontext verwendet.

                                               

Peregrinatio

Peregrinatio bedeutet Leben in der Fremde. Der Begriff ist innerhalb des römisch-katholischen Mönchtums eine Umschreibung für die Abkehr von der profanen Umwelt.

                                               

Refektorium

Das Refektorium, im Deutschen auch Remter genannt, ist der Speisesaal eines christlichen oder buddhistischen Klosters. Ursprünglich ein freistehender Bau, wurde das Refektorium in der benediktinischen Tradition häufig mit einem Flügel des Kreuzga ...

                                               

Silentium (Kloster)

Das Silentium bezeichnet die Zeiten der Stille und des innerlichen Gebets in einem Kloster. Es gibt auch Orte, an denen traditionell stets Schweigen herrschen soll, etwa der Kreuzgang oder das Dormitorium.

                                               

Skapulier

Ein Skapulier ist ein Überwurf über die Tunika einer Ordenstracht. Es besteht aus einem vorn und hinten bis fast zum Fußboden reichenden Tuch, das normalerweise durchgehend gerade oder an den Schultern etwas breiter und auf Saumhöhe geringfügig s ...

                                               

Skriptorium

Als Skriptorium bezeichnet man die seit der Spätantike entstehenden, meist in Klöstern befindlichen Schreibstuben, in denen sakrale und teilweise auch profane Texte handschriftlich dupliziert werden. In der wissenschaftlichen Literatur wird Skrip ...

                                               

Stabilitas loci

Stabilitas loci, zuweilen auch Stabilität genannt, ist die dauerhafte Bindung eines Mönches oder einer Nonne an ein bestimmtes Kloster. Sie wird in den Orden benediktinischer Prägung aber auch bei den Prämonstratensern bei der Profess gelobt. Die ...

                                               

Stauropegion

Stauropegion ist ein kirchenrechtlicher Status von Klöstern und Bruderschaften in den orthodoxen und den griechisch-katholischen Kirchen. Sie unterstehen direkt dem Patriarchen und nicht der regionalen kirchlichen Hierarchie.

                                               

Stift (Kirche)

Ein Stift ist jede mit Vermächtnissen und Rechten ausgestattete, zu kirchlichen Zwecken bestimmte und einer geistlichen Körperschaft übergebene Anstalt mit allen dazugehörigen Personen, Gebäuden und Liegenschaften.

                                               

Zentralkloster

                                               

Zingulum

Das Zingulum oder Cingulum ist der Gürtel, mit dem die Albe geschürzt wird, die katholischen Kleriker als liturgisches Untergewand beim Gottesdienst tragen. Ordensleute tragen außerdem ein Zingulum um ihren Habit und Kleriker um ihre Soutane. Das ...

                                               

Zirkarie

Zirkarie bezeichnet einen Visitations- und Verwaltungsbezirk im Prämonstratenserorden. Sie ist vergleichbar mit der Ordensprovinz in anderen Orden. Dies gilt allerdings bedingt, denn die Zirkarie besitzt keinen eigenen körperschaftlichen Charakter.

                                               

Zirkarie Schwaben

Die Zirkarie Schwaben war ein etwa vom Ende des 12. Jahrhunderts bis zur Säkularisation 1806 bestehender Verwaltungsbezirk des Prämonstratenserordens.

                                               

Zisterzienserritus

Der Eigenritus der Kirche von Cîteaux und aller monastischen Gemeinden, die sich auf sie zurückführen, ist entstanden, als die Gründer des Novum Monasterium die Grundvollzüge ihres Mönchslebens neu ordneten und ihrer Lebensweise anpassten. Sie en ...

                                               

Glaubensgemeinschaft

Eine Glaubensgemeinschaft ist eine Organisation, die gemeinschaftliche Ausübung einer Religion bezweckt. Die Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft wird als Religionszugehörigkeit bezeichnet.

                                               

Sekte

Sekte ist eine Bezeichnung für eine religiöse, philosophische oder politische Richtung und ihre Anhängerschaft. Die Bezeichnung bezieht sich auf soziale Gruppierungen, die sich durch ihre Lehre oder ihren Ritus von vorherrschenden Überzeugungen u ...

                                               

Alevi Bektasi Federasyonu

Die Alevi Bektasi Federasyonu ist die türkische Dachorganisation von über 148 verschiedenen Organisationen der Aleviten und des damit verbundenen Derwischorden der Bektaschiten. Die Organisation, dessen Generalsekretär Stand April 2013 Ali Balkız ...

                                               

Aumismus

Als Aumimus bezeichnet man eine religiöse Glaubensrichtung, die im Jahr 1969 von Gilbert Bourdin gegründet wurde. Diese Sekte hat ihren Glaubensmittelpunkt in ihrer "heiligen Stadt" Mandarom, einer Siedlung mit bis zu 1200 und durchschnittlich 40 ...

                                               

Churramiten

Als Churramiten wurden in islamischen Quellen die Mazdakiten und eine Reihe von iranischen, antiislamischen bzw. antiarabischen Sekten bezeichnet. Ein alternativer arabischer Name für diese Bewegung in Anlehnung an ihre rote Bekleidung war muhamm ...

                                               

Colimau 2000

Colimau 2000 ist eine Organisation in Osttimor. Die Mitgliederzahl wird auf mehrere Hundert geschätzt. Colimau ist ein Wort aus der Kemak-Sprache und bedeutet in etwa "sich gegenseitig hassen". Colimau ist auch der Name eines Dorfes Verwaltungsam ...

                                               

Dignitatis Humanae Institute

Das Dignitatis Humanae Institute ist eine Denkfabrik, die nach eigenen Angaben "auf der Grundlage der Erkenntnis, dass der Mensch im Ebenbild Gottes geschaffen" sei, die Erhaltung der Menschenwürde fördern will. Sitz der Organisation ist Rom. Das ...

                                               

Ordensfamilie

Eine Ordensfamilie ist eine Zusammenfassung zweier oder mehrerer Ordensgemeinschaften, die inhaltliche, strukturelle oder sonstige Gemeinsamkeiten aufweisen. Gemeinsamkeiten können beispielsweise vergleichbare Ordensregeln sein, welche die Lebens ...

                                               

Geistliche Genossenschaft

Im Sozialversicherungsrecht findet sich der Begriff der geistlichen Genossenschaft in § 6 Abs. 1 Nr. 7 SGB V sowie in § 27 Abs. 1 Nr. 4 SGB III und in § 318 Abs. 1 Nr. 3 SGB VI, wo die Versicherungsfreiheit zur Gesetzlichen Krankenversicherung bz ...

                                               

Himmelsmeister-Daoismus

Der Himmelsmeister-Daoismus ist die erste Erscheinungsform des organisierten Daoismus, die bis in die heutige Zeit in China fortbesteht. Die Himmelsmeister sind eine religiöse daoistische Organisation, deren Ursprünge in der späteren Han-Zeit lie ...

                                               

Nationalrat des haitianischen Voodoo

Der Nationalrat des haitianischen Voodoo ist eine zivile Organisation aus Haiti, die Praktiken des Voodoo vor Verfolgung und Verleumdung schützen will. Den Vorsitz hatte Max Beauvoir inne, der auch ein Houngan des Voodoo war. Er gründete die Orga ...

                                               

Orden der Barden, Ovaten und Druiden

Der Orden der Barden, Ovaten und Druiden, OBOD genannt, ist ein neodruidischer Orden mit Hauptsitz in England. Er ist zu einer der lebhaftesten Druidenvereinigungen mit Mitgliedern in allen Teilen der Welt geworden. Der derzeitige Mitgliederbesta ...

                                               

The Prem Rawat Foundation

The Prem Rawat Foundation ist eine Stiftung, die 2001 gegründet wurde. Ihre Zielsetzung ist die weltweite und kulturübergreifende Verbreitung der Ideologie von Prem Rawat, auch bekannt als Maharaji, durch Veröffentlichung von Vorträgen, Ansprache ...

                                               

Sagrada Família (Osttimor)

Die Sagrada Família ist eine Organisation in Osttimor. Zum einen ist es eine Bande, in der sich hauptsächlich Jugendliche zusammengeschlossen haben. Andererseits hat sie auch religiöse Züge aus einer Mischung aus katholischen und animistischen Gl ...

                                               

Scientology-Kirche

Die Scientology-Kirche ist die größte religionsgemeinschaftliche Organisation, die Lehren von Scientology vertritt. Die Church of Scientology International bezeichnet sich selbst als "Mutterkirche von Scientology" mit Sitz in Los Angeles. Ihr int ...

                                               

Sukyo Mahikari

Sukyo Mahikari ist eine religiöse Laiengemeinschaft, die laut Gantke/Schreijäck "zwischen dem Organisationstyp, der von seinen Mitgliedern keine Verbindlichkeit verlangt und dem Typ der exklusiven Glaubensgemeinschaft einzuordnen ist." Im Jahr 19 ...

                                               

Criwe

Criwe oder Kriwe war die Bezeichnung für den höchsten Priester der Prussen, dessen Einflussbereich sich auch auf das Gebiet der litauischen, lettischen und anderer baltischer Stämme seiner Zeit erstreckt haben soll. Möglicherweise war es eigentli ...

                                               

Einsiedler

Einsiedler ist der Sammelbegriff für Menschen, die sich mit ihrem Gedankengut oder ihrer Lebensweise selbstgewählt einsam etablieren, sei es geographisch, gesellschaftlich oder mental.

                                               

Electus

Als Electi wurden im Manichäismus Personen bezeichnet, die sich durch eine streng asketische Lebensweise dem manichäischen Kultus in besonderer Weise widmeten. Die Electi unterlagen dem Verbot jeglicher Sexualität und fast jeder Arbeit sowie Spei ...

                                               

Fangshi

Fangshi sind Zauberpriester des chinesischen Altertums. Der Terminus Fangshi bedeutet "Mann der Technik" und die Fangshi beschäftigten sich mit Überlieferungen, die abseits der konfuzianischen Riten und Sitten lagen. Ihre Ursprünge lassen sich zu ...

                                               

Flagellant

                                               

Himmelsmeister (Daoismus)

                                               

Laie (Religion)

Ein Laie Laie) ist ein Angehöriger einer Religionsgemeinschaft, der kein geistliches Amt innehat, also kein Kleriker ist. In der Gesamtheit spricht man auch vom Laienstand. Der Begriff Laie wird vornehmlich im Christentum verwendet, zuweilen aber ...

                                               

Orant (Religion)

                                               

Pilger

Pilger, veraltet auch Pilgrim, stammt von lateinisch peregrinus ab. Ein einzelner wurde früher als Pilgersmann oder Pilgersfrau bezeichnet. Im Kirchenlatein bezeichnet Pelegrinus eine Person, die aus Glaubensgründen in die Fremde zieht, zumeist e ...

                                               

Waideler

Waideler oder Waidelotte ist die Bezeichnung einer Priesterkaste in der prußischen Religion, der Männer und Frauen – Waidelinnen oder Waidelottinnen – angehörten, die angeblich dem Criwe unterstellt waren. Der Ausdruck tritt erst in Quellen ab 15 ...

                                               

Zaltones

Zaltones war nach Matthäus Prätorius die Bezeichnung für litauische Schlangenbeschwörer. Der Name leitet sich von litauisch žaltys und lettisch zalktis ab.

                                               

Zaotar

Zaotar bezeichnet einen zoroastrischen Priester des höchsten Ranges. Der Zaotar steht in der Priesterhierarchie über den sieben anderen in der Religion Zarathustras existierenden priesterlichen Titeln. Zarathustra selbst wird im Avesta mehrfach u ...

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