Zurück

ⓘ Sprachgebrauch in der DDR. Unter Sprachgebrauch in der DDR werden sprachliche Ausdrucksformen zusammengefasst, die in Lexik und Stilistik nur oder besonders in ..



                                     

ⓘ Sprachgebrauch in der DDR

Unter Sprachgebrauch in der DDR werden sprachliche Ausdrucksformen zusammengefasst, die in Lexik und Stilistik nur oder besonders in der Deutschen Demokratischen Republik gebräuchlich waren. Diese Zusammenfassung umfasst sowohl Begriffe der Alltagssprache als auch staatlich definierte oder in den Medien verwendete Ausdrücke, die bis 1990 üblich waren und sich in Einzelfällen bis heute erhalten haben.

                                     

1.1. Der Begriff des DDR-Typischen Begriffe, die nur im Gebiet der DDR Verwendung fanden

Lexeme in dieser Gruppe fanden in ihrer Form und Bedeutung nur in der DDR Verwendung. Zu dieser Gruppe gehören Wörter wie Broiler, Kombine, Plaste, Brigade, Traktorist, wobei teilweise eine Abgrenzung vom "West-Begriff" beabsichtigt ist. Einige Wörter wie Brigade wurden zwar auch im übrigen deutschen Sprachraum verwendet, jedoch in gänzlich anderer Bedeutung oder im Sonderwortschatz.

                                     

1.2. Der Begriff des DDR-Typischen DDR-typische lexikalische Einheiten

In der DDR wurden Wörter aus dem deutschen Sprachraum oft erst dadurch typisch, indem sie zu neuen Formen verbunden wurden und eine neue Bedeutung erhielten wie etwa Volk und Buchhandlung zu Volksbuchhandlung, Jugend und Leben zu Jugendleben, oder Held und Arbeit zu Held der Arbeit. Dabei waren die neuen Formen oft Übersetzungen aus dem Russischen. Beispiele dafür sind stennaja gaseta übersetzt zu Wandzeitung oder dom kultury übersetzt zu Haus der Kultur später entwickelt zu Kulturhaus. Ein bekanntes Beispiel für die Übernahme aus dem Russischen war auch die massenpolitische Arbeit, die statt der politischen Massenarbeit gesetzt wurde, da im Russischen Wortzusammensetzungen eher durch adjektivische Zusätze gebildet werden.

                                     

1.3. Der Begriff des DDR-Typischen DDR-typische Bildungen

Diese Kollokationen waren oft für die DDR entstanden als typische Schlagworte und Begriffe durch die eigenartige Verknüpfung von Verben mit Präposition und Substantiven. Ein Beispiel ist das bekannte Verb delegieren, das in die DDR-typische Form mit Präposition und Substantiv zu zum Hochschulstudium delegieren geformt wurde.

                                     

1.4. Der Begriff des DDR-Typischen Ideologische Neufärbung von Begriffen

Etablierte Begriffe wie Bodenreform wurden zum Beispiel durch Ergänzungen in eine bestimmte ideologische Form gebracht. Bodenreform … demokratische Umgestaltung auf dem Lande … entstanden Volkseigene Güter. Bestimmte Begriffe wurden entsprechend der Ideologie der SED fest definiert, so zum Beispiel wurde fortschrittlich im Sinne für den Sozialismus eintreten verwendet; parteilich verstand man im Sinne von für den Sozialismus, im Sinn der sozialistischen Partei.

                                     

1.5. Der Begriff des DDR-Typischen DDR-typischer Wortschatz

In der DDR hatten sich auch Wörter und Redewendungen erhalten, die in der Bundesrepublik durch die dortige sprachliche Entwicklung durch neue Formen ersetzt wurden. Zu diesen traditionellen in der DDR verwendeten Lexemen gehörte die briefliche Anrede mit wert: Werte Kollegin, Werter Herr, Werter Bürger heute allgemein als abwertend empfunden und aus dem allgemeinen Gebrauch verschwunden oder auch Aktendulli verdrängt durch den Begriff Heftstreifen. Daneben hielten sich ältere Ausdrucksformen, wie Anrichte erheblich länger, sowie Wörter, die sich zwar auf die DDR-Wirklichkeit bezogen, wie Plan, jedoch ebenfalls früheren Zeiten entstammen.

Anderseits ist DDR-typischer Wortschatz auch zum Allgemeingebrauch geworden, wie Ampelmännchen, auch als Überbegriff für dessen zahlreiche Abwandlungen.

                                     

2. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen

Die folgende Liste, die sich als alphabetische Sammlung versteht, enthält gemischte Begriffe, die noch weiter unterschieden werden können.

  • Begriffe, deren Gebrauch Ironie gegenüber dem System deutlich machte. Beispiele: Bückware, Ochsenkopfantenne, Tal der Ahnungslosen. Auch die anderen Begriffe wurden durch entsprechende Überhöhung gelegentlich so benutzt.
  • Begriffe, deren Gebrauch Linientreue oder eine kommunikative Zwangssituation kennzeichneten. Beispiele: Genosse, Klassenfeind, unser sollte das Volkseigentum und die Gemeinsamkeit betonen wie in "unsere Deutsche Demokratische Republik".
  • Begriffe, die benutzt wurden, um bestehende Sachverhalte zu bezeichnen, ohne diese auf- oder abzuwerten. Beispiele: Broiler, Kaufhalle, Wandzeitung, sozialpolitische Maßnahmen, Babyjahr, Ehekredit.

Zeitliche, örtliche und situative Unterschiede, in welchem Sinn die Begriffe gebraucht wurden, sind außerdem möglich.

Für Abkürzungen siehe Liste von Abkürzungen DDR. Für Markennamen siehe Liste von Markennamen und Produkten in der DDR.



                                     

2.1. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen A

zum nächsten Buchstaben – B

  • Arbeiterschließfach – umgangssprachlich, abwertend für Plattenbauwohnung
  • Abschnittsbevollmächtigter ABV – Volkspolizist mit Zuständigkeit für ein bestimmtes Wohngebiet.
  • Antifaschistischer Schutzwall – Bezeichnung der Berliner Mauer
  • Aktendulli – ursprüngliche, in der DDR erhalten gebliebene Bezeichnung für den Heftstreifen
  • Arbeiterveteran – Zeitzeuge für die politische Entwicklung der Arbeiterklasse
  • Ausreiseantrag – Antrag zur ständigen Ausreise, womit das legale dauerhafte Verlassen der DDR gemeint war
  • Allgemeines Warenverzeichnis – bis 1967 in der DDR gebräuchliche Erzeugnissystematik; ordnete allen in der DDR eingeführten oder produzierten Waren eine Warennummer zu
  • Ambulatorium – kleine Poliklinik
  • Altneubau – erste, traditionell gemauerte Wohnblocks des DDR-Wohnungsbaus bis etwa 1970 im Unterschied zu den Neubauten in Großtafelbauweise
  • Agronom – leitender Beschäftigter in der Landwirtschaft, Agraringenieur
  • abkindern – Paaren wurde bei Eheschließung auf Antrag ein zinsloser Ehekredit von bis zu 5.000 Mark – später 7.000 Mark – gewährt. Bei Geburt eines oder mehrerer Kinder wurde die abzuzahlende Kreditsumme entweder gemindert bei ersten Kind um 1.000 Mark, beim zweiten Kind um weitere 1.500 Mark oder galt bei Geburt des dritten Kindes als getilgt, dafür wurde umgangssprachlich der Begriff "abkindern" benutzt.
  • Arbeiter-und-Bauern-Staat – offizieller Ausdruck für DDR
  • Arbeiterfestspiele – Volksfest der sozialistischen Kultur
  • Ablieferungssoll – bestimmte Menge pflanzlicher und tierischer Produkte zur Abgabe eines ablieferungspflichtigen Betriebes an staatliche Erfassungs- und Aufkaufbetriebe. Das Gegenteil war die Freie Spitze, also die Produktion, die das Ablieferungssoll überstieg und – meist zu höheren Erlösen – frei verkauft werden konnte.
  • Aluchips – abwertend für das Aluminiumkleingeld
  • Altstoffsammlung – Sammeln von Sekundärrohstoffen Altpapier, Alttextilien und Gläsern, meist durch Kinder
  • Asche – umgangssprachlich für Nationale Volksarmee, vor allem in zur Asche müssen = eingezogen werden
  • akrobatischer Volkstänzer – offizieller Sprachgebrauch für Breakdancer, siehe auch Hip-Hop in der DDR
  • Arbeiter-und-Bauern-Inspektion – Kontrollorgan zur Sicherung der Partei- und Regierungsbeschlüsse
  • Agrochemisches Zentrum – zwischengenossenschaftliche bzw. Gemeinschaftseinrichtung zur großflächigen Anwendung chemischer Erzeugnisse in mehreren Landwirtschaftsbetrieben
  • Aufschwung-Ellipse – abfällige Bezeichnung für das karriereförderliche elliptische SED-Parteiabzeichen
  • Aktivist – Werktätiger, der bei der Erfüllung des Planes außerordentliche Leistungen vollbringt und dafür mit dem staatlichen Titel Aktivist der sozialistischen Arbeit geehrt wird; siehe auch Aktivistenbewegung


                                     

2.2. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen C

zum nächsten Buchstaben – D. zum Anfang der Liste

  • Campingbeutel – kleiner Rucksack
  • Clubgaststätte – Gaststätten-Typenbauten in Plattenbausiedlungen
  • Cirkus Aljoscha – ironisch für die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland wegen der kyrillischen Buchstaben "CA" für Советская Армия СА/Sowjetskaja Armija) auf den Schulterstücken der Sowjetsoldaten und ihren Fahrzeugen
  • Centrum-Warenhaus – Kaufhauskette der Handelsorganisation HO der DDR
                                     

2.3. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen D

zum nächsten Buchstaben – E. zum Anfang der Liste

  • Delikateßhering, auch Delihering – Bismarckhering, da Bezüge auf den ehemaligen deutschen Reichskanzler in der DDR verpönt waren
  • Dispatcher – Einsatzleiter, Koordinator, Disponent, Administrator, Platzanweiser in Restaurants, Aufsichts- und Auskunftspersonal; wurde vermutlich im Russischen als englisches Fremdwort verwendet und von dort mit den entsprechenden Tätigkeitsprofilen übernommen; das Wort war auch im westdeutschen Sprachgebrauch bekannt, dort aber sehr viel seltener und mit engerer Bedeutung.
  • Datsche russisch дача – Wochenend- oder Gartenhäuschen im Grünen Gartenlaube, oft auch Bungalow genannt
  • Dienstleistungswürfel – Versorgungseinrichtung mit einer Kombination verschiedener Dienstleistungsbetriebe in Form eines kompakten, quaderförmigen Bauwerks
  • Dreierhopp – sportliche Übung, bei der ohne Anlauf dreimal mit demselben Sprungbein "einbeinig" gesprungen wird. Der Springer landet nach dem dritten Sprung beidbeinig; auch heute im Westen Deutschlands gebräuchlich
  • Dederon – Handelsname für Polyamid BRD: Perlon, USA: Nylon – verwendet für Strümpfe, Beutel, Kittelschürzen und andere Bekleidungsstücke, Kunstwort aus der ausgesprochenen Abkürzung D-D-R und "on".
  • Delikatladen – bestimmte Lebensmittelgeschäfte, etwa seit Ende der 1970er Jahre eingerichtet, in der Umgangssprache auch "Deli" oder "Fress-Ex" siehe "Exquisit" genannt.
  • Diversant – ein Agent, Saboteur oder ‚Störer vom Ausdruck "ideologische Diversion" für das Eindringen westlichen Gedankengutes
                                     

2.4. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen E

zum nächsten Buchstaben – F. zum Anfang der Liste

  • Erntekapitän – ideologisch gehobene Bezeichnung für Mähdrescherfahrer beider Geschlechter, insbesondere während der arbeitsintensiven Zeit der Ernteschlacht
  • Edescho – E richs De visen scho ner – ironische Bezeichnung für den "Kaffee-Mix", eine während der Kaffeekrise in der DDR angebotene Mischkaffeesorte mit 50-prozentigem Ersatzkaffeeanteil, Anspielung auf die Westmarke Eduscho
  • Erichs Lampenladen – volkstümlich-ironische Bezeichnung für den Palast der Republik aufgrund dessen markanter Innenbeleuchtung im Hauptfoyer
  • Ehekredit – zinsloses Darlehen von bis zu 5.000, später 7.000 Mark für frisch verheiratete Paare, rückzahlbar in Abhängigkeit von der Zahl der geborenen Kinder
  • Erichs Krönung – weitere scherzhafte Bezeichnung der mit Ersatzkaffee gestreckten Pulverkaffeemischung "Kaffee-Mix" während der Kaffeekrise in der DDR
  • Ehrendienst – Wehrdienst in den bewaffneten Organen der DDR
  • Elternaktiv – von der Elternversammlung der Schüler einer Klasse gewählte Elternvertreter als Unterstützerkollektiv für schulische Veranstaltungen. Ein entsprechendes Gremium auf Schulebene war der Elternbeirat, in dem aus jeder Klasse ein Elternteil vertreten war.
  • Errungenschaft – Fortschritt auf dem Weg hin zur sozialistischen Gesellschaftsordnung
  • Exquisit, auch Ex-Laden oder kurz nur Ex – Ladenkette für hochpreisige Kleidung und Kosmetika, zur Abschöpfung des Bargeldüberhangs analog den Delikat-Geschäften
  • Eingabe – Beschwerde, Petition
  • Ein-Strich-kein-Strich – umgangssprachliche Bezeichnung für Strichtarn, ein Tarnmuster für militärische Kampfanzüge und Ausrüstung
  • Essengeldturnschuh, auch Essengeldflitzer, Pittiplatsch-Latschen oder Stoffidas – scherzhafte Bezeichnung für weiche Sportschuhe aus Stoff mit Gummisohle; der Name entstand wegen des Preises der Turnschuhe 2.75 Mark, der dem fast überall gleichen wöchentlichen Essengeld 0.55 Mark je Mittagessen in der Schulspeisung entsprach und angelehnt an Pittiplatsch oder abgeleitet von Adidas


                                     

2.5. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen F

zum nächsten Buchstaben – G. zum Anfang der Liste

  • Formgestalter – Beruf des Kunsthandwerks oder der bildenden Kunst, Absolvent einer Fachschule für angewandte Kunst
  • Freilenkung von Wohnraum – Umschreibung für staatliche Einflussnahme auf Beendigung und Neubegründung von Mietverhältnissen
  • Firma – ironische Bezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit
  • Forumschecks – DDR-Bürger mussten ab 1979 Devisen in Forumschecks umtauschen, um damit im Intershop einkaufen zu können. Auch als "Zweitwährung" für Handwerkerleistungen und wirksame Trinkgelder gebraucht. Ein bekannter Witz war der Handwerkern zugeschriebene Spruch: "FORUM geht es?"
  • Freundschaft! – FDJ-Gruß, mit dem FDJ-Versammlungen und ab der 8. Klasse häufig, aber nicht einheitlich Unterrichtsstunden begonnen wurden; üblich auch bei Fahnenappell-Veranstaltungen
  • Fluidoplaste – makromolekulare Stoffe
  • Früh-und-Spät-Verkaufsstelle – Verkaufsstelle für Lebensmittel, die auch in den Früh- und Abendstunden und am Wochenende geöffnet war
  • Fahne – umgangssprachlich für Nationale Volksarmee, vor allem in zur Fahne müssen = eingezogen werden oder bei der Fahne = bei der Armee
  • Freiwillige Helfer der Grenztruppen – Hilfswillige zur Unterbindung von Fluchtversuchen aus der DDR
  • Feierabendheim – Altersheim
  • Ferienspiele – Angebot der Freizeitgestaltung in den Ferien am Wohnort – meistens in Schulen beaufsichtigt von Lehrern – für Kinder, deren Eltern keinen Urlaub hatten
  • Friedensfahrer – Teilnehmer an der Internationalen Friedensfahrt
  • Feierabendbrigade – abends und am Wochenende handwerkliche Tätigkeiten verrichtende Gruppe bezahlter Arbeiter, die den Mangel an Handwerkern ausgleichen sollte nicht beim Subbotnik, der unentgeltlich war
  • Freiwillige Helfer der Volkspolizei – Zivilpersonen im Dienst der Deutschen Volkspolizei
  • Freie Spitze – die Menge pflanzlicher und tierischer Produkte, die das Ablieferungssoll überstieg und – meist zu höheren Erlösen – frei verkauft werden konnte.
  • die Freunde – Bezeichnung für sowjetische Soldaten und Sowjetbürger als Vertreter der Sowjetunion in der DDR, konnte auch einen ironischen Unterton haben
  • Frauenruheraum – Räume in Betrieben, in denen sich Frauen, insbesondere Schwangere, ausruhen konnten.
  • Freund der Jugend – eine aus Altersgründen > 27 Jahre aus der FDJ ausgeschiedene Person, die aber weiterhin freiwillig und beitragszahlend, aber nicht mehr stimmberechtigt der Organisation angehörig blieb und an Schulungen und Versammlungen teilnahm, nicht zu verwechseln mit Jugendfreund
  • Fahrerlaubnis – nicht nur wie gesamtdeutsch die Befugnis zum Autofahren, sondern auch das Führerschein dokument
                                     

2.6. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen G

zum nächsten Buchstaben – H. zum Anfang der Liste

  • Gummiadler – ironische Bezeichnung für Broiler.
  • Gesellschaftliche Aktivität – ehrenamtliche Tätigkeit
  • Großer Bruder – ironisch für die Sowjetunion.
  • Grilletta – Bezeichnung für Hamburger
  • Gruppenratsvorsitzender – Amt innerhalb der Pionierorganisation als Leiter des Gruppenrates der Pioniere einer Schulklasse
  • Gestattungsproduktion – Bezeichnung für die Produktion westlicher Markenartikel in der DDR
  • Gehhilfe, auch Zwickauer Gehhilfe – scherzhaft für den Trabant
  • Goldi – Goldbrand, Spirituose aus Agraralkohol und Zuckerkulör mit Weinbrandzusatz
  • Goldener Westen auch ironisch – Westdeutschland
  • Goldene Hausnummer – Auszeichnung für vorbildliche Hausgemeinschaften
  • Getränkestützpunkt – Verkaufsstelle für Getränke, die häufig in den Abendstunden und am Wochenende geöffnet war.
  • Genosse – Anrede für Mitglieder der SED, aber auch die offizielle Anrede für Angehörige von Polizei und Armee in Verbindung mit dem Dienstgrad z. B. Genosse Wachtmeister
  • Geborgenheit – "Soziale Geborgenheit", "Geborgenheit im Alter" – Floskel aus der Parteiagitation, besonders in Printmedien und Plakatierungen zum Beispiel anlässlich von Jahrestagen und Wahlen genutzt.
  • Gastmahl des Meeres – Name der von der Handelsorganisation HO betriebenen Fischgaststätten Ende 1989 an 33 Standorten.
  • Goldbroiler, Broiler – Bezeichnung für Grillhähnchen
                                     

2.7. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen H

zum nächsten Buchstaben – I. zum Anfang der Liste

  • Hausgemeinschaft – die Bewohner größerer Mietshäuser wurden als Kollektiv betrachtet und durch die Hausgemeinschaftsleitung vertreten
  • VEB Horch und Guck auch Horch, Guck und Greif – volkstümlich-ironische Bezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit
  • Handelsverlust auch Transportbruch – Begriffe, die das betrieblich nicht registrierte Verschwinden von Gütern aus Lagern oder Vorratsräumen von Geschäften beschreiben sollten, durch nicht erfasste Lagerentnahmen, Beschädigungen oder Diebstahl, also Schwund.
  • Hundertfünfzigprozentige – Bezeichnung für linientreue Anhänger der Partei und der marxistisch-leninistischen Lehre
  • Haushaltstag – monatlich ein zusätzlicher freier Tag für verheiratete berufstätige Frauen, berufstätige Frauen mit Kindern, berufstätige alleinstehende Frauen ab 40 und berufstätige alleinerziehende Männer bzw. solche mit pflegebedürftiger Ehefrau
  • Heimbombe – ironische Bezeichnung für die zur Selbstentzündung neigenden Fernsehgeräte der sowjetischen Marke Raduga
  • Held der Arbeit – Ehrentitel für "besondere Verdienste um den Aufbau und den Sieg des Sozialismus"
  • Hausbuch – Meldebuch, in jedem Haus vom Hausvertrauensmann geführt
  • Handelsorganisation – kurz: HO, staatliches Einzelhandelsunternehmen und größte Handelskette in der DDR
  • Hamsterhaken, Hamsterkralle – Anhängekupplung am Auto, um den Klaufix zu ziehen
                                     

2.8. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen I

zum nächsten Buchstaben – J. zum Anfang der Liste

  • Interhotel – Hotelkette der gehobenen Klasse, in denen Besucher aus dem "nichtsozialistischen Ausland" vorzugsweise untergebracht wurden und in denen teilweise mit Devisen westlicher Währung, auch frei konvertierbare Währung genannt bezahlt werden musste.
  • Interesse für Autotouristik – beliebte verschleiernde Formel in Heiratsanzeigen, mit denen männliche Kraftwagenbesitzer gesucht wurden, oft auch ironisch verwendet
  • Intershop – Geschäfte, in denen westliche Importware und Erzeugnisse der Gestattungsproduktion gegen Devisen und Forumschecks verkauft wurde
  • im nu – Malzkaffee
  • Intertank – für jedermann zugängliche Tankstellen an Autobahnen und in großen Städten, wo an speziellen Zapfsäulen auch Kraftstoff mit 91 Oktan Spezial und 98 Oktan Super gegen Devisen angeboten wurde. Fahrzeuge aus dem nichtsozialistischen Ausland durften nur an diesen Zapfsäulen betankt werden und bekamen keinen Kraftstoff gegen DDR-Währung.
                                     

2.9. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen J

zum nächsten Buchstaben – K. zum Anfang der Liste

  • Jahresendprämie – Weihnachtsgeld
  • Jugendmode, oft nur Jumo – HO-Ladenkette, die ein spezielles Sortiment für Jugendliche anbot in erster Linie Kleidung, aber auch Kosmetik
  • Jungpioniere und Thälmannpioniere, allgemein auch Junge Pioniere genannt – die Mitglieder der staatlichen Kinderorganisation der DDR
  • Jugendfreund – offizielle Anrede für ein Mitglied der FDJ, auch oft ironisch gebraucht wie "Sportsfreund"
  • Jugendbrigade – eine Brigade mit verhältnismäßig niedrigem Durchschnittsalter und überwiegend aus FDJ-Mitgliedern bestehend
                                     

2.10. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen K

zum nächsten Buchstaben – L. zum Anfang der Liste

  • Kombinat – mit einem Konzern vergleichbarer Zusammenschluss von VEB-Betrieben, siehe auch Volkseigener Betrieb
  • Kulturschaffender – Künstler, Schriftsteller, dichtende Arbeiter, Musiker, Maler, Schauspieler … und manchmal auch die Kulturfunktionäre der Partei.
  • Kaufhalle – Supermarkt
  • Kolchose – abwertende Bezeichnung für eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft LPG "auf der Kolchose arbeiten", von der russischen Bezeichnung Kolchos für landwirtschaftlichen Großbetrieb Abkürzung für "Kollektivwirtschaft" abgeleitet
  • Klappfix – Campingtourist-Anhänger: PKW-Anhänger mit Zeltaufbau; auch ironisch für Stasi-Angehörige wegen ihres querformatigen, aufklappbaren Dienstausweises
  • Klassenfeind – die kapitalistischen Staaten und deren Regierungen, namentlich die der Bundesrepublik Deutschland und der USA.
  • Komplexbrigade – Brigade, die sich aus Mitarbeitern verschiedener Berufe zusammensetzt, oft bei Film- und Fernsehproduktionen
  • Krusta – Pizza-Version der DDR-Gastronomie
  • Körperkulturistik – offizieller Sprachgebrauch für Bodybuilding, unter den Sportlern jedoch kaum verwendet.
  • Kinderkombination – Versorgungseinrichtung aus Kinderkrippe und -garten
  • Kollektiv – Arbeitsgruppe, Team
  • Kosmonaut – Weltraumfahrer, in Anlehnung an den dafür üblichen russischen Begriff космонавт kosmonavt
  • Konfliktkommission – gesellschaftliches Gericht in der sozialistischen Rechtspflege
  • Kolja vom russischen Vornamen Nikolai – Sowjetbürger, sowjetischer Soldat nicht unbedingt abwertend
  • Kaskadeur – Stuntman
  • Konsum Betonung auf der ersten Silbe – Marke der Konsumgenossenschaften der DDR, im Alltag allgemeine Bezeichnung für Lebensmittelgeschäfte
  • Kommuniqué – regierungsamtliche Erklärung "sie besprachen beiderseits interessierende Fragen"
  • Kochklopse, Kapernklopse, Soßklopse – oft für Königsberger Klopse, scherzhaft auch Kaliningrader Klopse
  • Konspekt, der; Zusammenfassung, Inhaltsangabe eines wissenschaftlichen Textes; inspiriert von sowjetrussischem Sprachgebrauch конспе́кт
  • Konsument – Warenhauskette des Konsumgenossenschaften der DDR
  • Kaderleiter – Personalchef, siehe auch Kader
  • Klub der Intelligenz – Vereine des Kulturbundes der DDR, die der Integration der Schicht der Intelligenz dienten
  • Ketwurst – abgewandelte Form des Hotdogs
  • Kundschafter des Friedens – Bezeichnung für Spion der eigenen Seite
  • Kasse machen – sich krankschreiben lassen
  • Kombine – Landmaschine mit mehreren Funktionen, wie Mähdrescher, Vollernter
  • Kumpeltod, auch Kali-Fusel – akzisefreier Trinkbranntwein für Bergarbeiter mit einem Alkoholgehalt von 32 %, der nur auf Bezugsschein an Bergleute als Deputatlohn ausgegeben wurde im Tauschhandel sehr geschätzt
  • Komplexannahmestelle – zentrale Einrichtung, die so gut wie alle im Haushalt denkbaren Reparatur- und Reinigungsdienste anbieten sollte
  • Klaufix – PKW-Anhänger
                                     

2.11. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen L

zum nächsten Buchstaben – M. zum Anfang der Liste

  • Ludmilla – Spitzname der Diesellokomotive DR-Baureihe 130 aus sowjetischer Produktion
  • Lager für Erholung und Arbeit – Ferienlager für Jugendliche mit täglichem Arbeitseinsatz
  • Leiter – Kader mit Personalverantwortung, heute Manager oder Führungskraft
  • Lokomofeilow auch Lokomow – Spaßwort für eine Unmöglichkeit
  • Lipsi – Modetanz, der 1959 eingeführt wurde und an Stelle des Rock’n’Roll treten sollte
  • Lederol – lederähnliches, wasserabweisendes Baumwollgewebe
                                     

2.12. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen M

zum nächsten Buchstaben – N. zum Anfang der Liste

  • Mamai-Methode – Aufschlüsselung des Arbeitsplans auf den jeweiligen Arbeitsplatz und Tag nach dem Vorbild des sowjetischen Neuerers Nikolai Jakowlewitsch Mamai. Ziel: Anhalten der Werktätigen zur tagtäglichen Planerfüllung und möglichst der Übererfüllung.
  • Mit sozialistischem Gruß endeten Briefe von Behörden, Parteiorganisationen und staatlichen Stellen
  • Malimo – Stoff, Nähgewirk, die Bezeichnung ist ein Kunstname und steht für Ma uersberger Lim bach- O berfrohna.
  • Mobilisierung von Reserven – Sprachfloskel der Parteiagitation, um die Ursachen wirtschaftlicher Probleme meist organisatorische Mängel und fehlende Arbeitsmittel zu kaschieren und das Schuldbewusstsein auf angeblich oder tatsächlich fehlende Arbeitsmotivation umzulenken
  • mlWA – Abkürzung für "marxistisch-leninistische Weltanschauung", z. B. in Heiratsanzeigen.
  • Massenprozess – Big Data-Projekt des Ministeriums für Staatssicherheit Stasi
  • Muttiheft – umgangssprachlich, ein kleines Heft für Mitteilungen des Kindergartens oder der Schule an die Eltern
  • Mächtig gewaltig – umgangssprachlich großes Lob Zitat von Benny aus der populären Olsenbande-Filmreihe
  • Mausefix – scherzhafte Bezeichnung, angelehnt an Klappfix siehe oben, für einen offenen Eigenbau-Pkw-Anhänger, mit dem hauptsächlich teils illegale Transporte von Baustoffen, Holz, Kartoffeln erfolgten. Abgeleitet von "mausen" stehlen. Entsprechende Hand- und Fahrradwagen wurden auch Klaufix genannt.
  • MMM – Messe der Meister von Morgen – Jugend-forscht-Wettbewerb
  • Mausehaken – umgangssprachlich für eine Anhängerkupplung am PKW, auch Hamsterhaken oder Organisierkralle genannt
                                     

2.13. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen N

zum nächsten Buchstaben – O. zum Anfang der Liste

  • NATO-Plane, NATO-Kutte – umgangssprachliche Bezeichnung für in den 1960er Jahren moderne Nylon-Mäntel, die es nur über West-Beziehungen gab
  • Nicki – T-Shirt; auch im westdeutschen Sprachgebrauch, dort bezeichnet "Nicki" jedoch einen leichten Pullover, häufig mit knöpfbarem Kragen oder aus Kunstfaser.
  • Neuerer – Erfinder in einem Betrieb, der verwertbare Vorschläge für Kosteneinsparung oder verbesserte Produktionsmethoden einbrachte Neudeutsch: betriebliches Erfinderwesen
  • Nietenhose – Bezeichnung für Jeans
  • Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet NSW – Synonym für kapitalistische Länder
  • Nullsiebener Glasmantelgeschoss – ursprünglich NVA-Soldatenjargon, später umgangssprachlich für eine Flasche Schnaps
  • Neubaugebiet – in Westdeutschland unter dem Begriff "Plattenbau" bekannte, nach Modulbauweise errichtete Wohngebiete mit 3- bis 22-geschossigen Wohnhäusern und angegliederten Versorgungseinrichtungen
  • NAW – Nationales Aufbauwerk, mehr oder weniger freiwillige, unbezahlte Arbeit
  • Naherholungsobjekt – eine Einrichtung zur Erholung, für Sport und für Freizeitaktivitäten in der näheren Umgebung
                                     

2.14. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen O

zum nächsten Buchstaben – P. zum Anfang der Liste

  • Objekt – öffentliche oder militärische Einrichtungen und Gebäude
  • Ormig – zur Sachbezeichnung gewordener Markenname für ein Vervielfältigungsverfahren
  • Oder-Neiße-Friedensgrenze – Oder-Neiße-Grenze zur Volksrepublik Polen
  • orientieren auf – beeinflussen/veranlassen zu
  • Operationsforschung – Bezeichnung für Operations Research
  • Ochsenkopfantenne – Fernsehantenne zum Empfang des Westfernsehens, nach dem Sender auf dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge
  • Obmeßböker – Objektiv messbare ökonomische Erfolge
  • Ökulei – ökonomisch-kultureller Leistungsvergleich
                                     

2.15. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen P

zum nächsten Buchstaben – R. zum Anfang der Liste

  • Plastebeutel, Plastetüte – Kunststofftragetasche
  • Pionierhaus – Kulturhaus, in dem Veranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften und frei nutzbare Fläche und/oder Freizeiteinrichtungen für Kinder angesiedelt waren, in kleineren Orten oft auch "Station Junger Naturforscher und Techniker" o. Ä.
  • Pionierleiter, Freundschaftspionierleiter – Funktionär der FDJ an einer Schule, in der Regel junge Lehrer oder Erzieher mit spezieller Ausbildung; als Gruppenpionierleiter waren Lehrer oder FDJ-Mitglieder der oberen Klassen tätig
  • Pappe – umgangssprachlich für den Trabant aufgrund seiner Karosserie, die zum großen Teil aus Hartpapier bestand. Weiterhin wurde die offizielle Spielberechtigung für Bands oder einzelne Musiker und der damit verbundene Ausweis als Pappe bezeichnet. Auch Bezeichnung für die Fahrerlaubnis.
  • Poliklinik – ambulante Behandlungszentren mit angestellten Fachärzten verschiedener Fachrichtungen
  • Parteidokument – Mitgliedsbuch der SED
  • Patenbrigade, Patenbetrieb – Schulklassen und Kindergärten, aber auch Einheiten der NVA hatten in der Regel Patenschaftsverträge mit Betrieben oder deren Abteilungen teilweise auch nach der Wende noch anzutreffen. Das Gegenstück hieß dann Patenklasse.
  • Polylux – zur Sachbezeichnung gewordener Markenname des einzigen Tageslichtprojektors Overheadprojektors aus DDR-Produktion
  • Pionierlager, Pionierferienlager – teilweise gebräuchlicher Begriff für Kinderferienlager
  • Pionier – siehe "Junge Pioniere und Thälmannpioniere"
  • Pioniergeburtstag – Tag der Gründung der Pionierorganisation 13. Dezember, wurde in den Schulen festlich begangen
  • plaziert werden – in manchen Restaurants wurden die Gäste vom Kellner an den Tisch geleitet. Am Eingang wurden die Gäste durch ein Schild darauf hingewiesen: Bitte warten, Sie werden plaziert!
  • Popgymnastik – Begriff für rhythmische Übungen zu Musik in Gruppen oder einzeln, vergleichbar mit Aerobicübungen oder auch Jazz Dance
  • Pioniereisenbahn – Name für eine von Pionieren und FDJlern betriebene Parkeisenbahn, auch als Pibahn abgekürzt
  • Prena-Band – zur Sachbezeichnung gewordener Markenname eines transparenten Klebebandes analog dem Tesafilm, steht für Moritz Prescher Nachfolger KG.
  • Plaste umg. f., n., korrekt pl. – Neudeutsch Plastik, Kunststoff, Chemiewerkstoff, fachlich auch: Polymere, gegliedert in Plastomere und Elastomere, davon "Plaste" und "Elaste" abgeleitet.
  • parteilich – die ideologischen Positionen des Marxismus-Leninismus einnehmend, ‚orthodox
  • Postmietbehälter – Pappkarton mit abnehmbarem Deckel für die Versendung als Paket, konnte im Postamt gegen Pfand geliehen werden
  • Polytechnische Oberschule – allgemeinbildende zehnklassige Einheitsschule
  • Pioniernachmittag – meist in Zusammenarbeit mit der Schule organisierte Nachmittage für Pioniere, an denen Pionierversammlungen oder Aktivitäten wie Disko, Basteln, Diavorträge, Altstoffe sammeln etc. stattfanden
  • Die Partei – umgangssprachlich für die SED mit bestimmtem Artikel war immer die SED und nicht eine Blockpartei gemeint
                                     

2.16. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen R

zum nächsten Buchstaben – S. zum Anfang der Liste

  • rabotten – hart arbeiten aus dem Russischen: rabotatsch = arbeiten
  • Rekonstruktion – Renovierung, Erneuerung, Sanierung
  • Rennpappe – scherzhaft für den Trabant siehe auch Pappe
  • Drei- Raum-Wohnung – Drei-Zimmer-Wohnung
  • Reisekader – Person aus dem öffentlichen Leben, z. B. Wissenschaftler, Politiker, Funktionär, betrieblicher Führungskader, die regelmäßig ins Ausland reist. Dabei wurde zwischen Reisekadern für das NSW-Ausland und das sozialistische Wirtschaftsgebiet unterschieden.
  • Rationalisierungsmittelbau auch Ratiomittelbau – Betrieb oder Werkstatt zur Herstellung technischer Rationalisierungsmittel.
  • Rentnervolvo – umgangssprachlich ironische Bezeichnung für eine Einkaufstasche auf Rollen, mit spöttischem Bezug auf die häufig Volvo 240 fahrende Nomenklatura
  • Rundholz – umgangssprachlich scherzhaft für die gehobene Alternative zum Blauen Würger. 16-er Rundholz war ein rumänischer Weinbrand "Arad" 0.5 l zu 16 Mark, 22-er Rundholz ein deutscher Weinbrand "Amitie" 0.7 l zu 22 Mark
  • Rotlichtbestrahlung – spöttische Bezeichnung für politische Indoktrination in Form von Lehrgängen
  • rübermachen – umgangssprachlich in die Bundesrepublik ausreisen, mit sein gebildet: jemand ist rübergemacht, auch abhauen
  • Rakete – umgangssprachlich ironische Bezeichnung für ungarische Omnibusse des Typs Ikarus 55 und Ikarus 66, so genannt wegen des markanten Designs der Karosserie und der triebwerksähnlichen Verkleidung des Heckmotors
  • Russenmagazin – umgangssprachlich für die Geschäfte für Angehörige der Sowjetarmee und ihre Familien, in dem aber auch DDR-Bürger einkaufen konnten; in Anlehnung an den russischen Begriff магазин = Laden
  • Rennsteigbeatles – sarkastische Bezeichnung für die Instrumentalgruppe des populären Suhler Volksmusikanten Herbert Roth, auch Wald- und Wiesenbeatles
                                     

2.17. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen S

zum nächsten Buchstaben – T. zum Anfang der Liste

  • Sättigungsbeilage – gastronomische Bezeichnung und Speisekartenrubrik für Kartoffeln, Reis, Nudeln.
  • Sichtelement – Plakat, Plakataufsteller, Werbetafel, Tafel für Losungen oder ähnliches
  • Stadtbilderklärer – Stadtführer
  • Sektion – An den Universitäten und Hochschulen seit den 1970ern übliche Bezeichnung für die heutigen Fachbereiche
  • Schlüsseltechnologie – damit waren meist Informationstechnologie, Informatik und Mikroelektronik gemeint
  • Schallplattenunterhalter – offiziell für DJ Disk-Jockey
  • Stuhltanz – die in der DDR gebräuchliche Variante des Spiels Reise nach Jerusalem.
  • Spitzbart – scherzhafte Bezeichnung für Walter Ulbricht
  • Schwindelkurs – offizielle Bezeichnung des marktüblichen Wechselkurses zwischen DM und Mark der DDR in West-Berlin
  • SpoWa weibl. – Abk. für "Sportwaren", ein Kaufhaus in jeder größeren Stadt, in dem vorrangig Sportbekleidung Kernmarke Germina und Campingbedarf, aber auch Bekleidung für Jungpioniere und FDJler verkauft wurde
  • Schrottgorod – umgangssprachlich ironisch gebildet mit russ. город = Stadt, scherzhaft für Eisenhüttenstadt, auch: Blechdosencity
  • Staatseinnahmen – Einnahmen und Gewinne aus der volkseigenen Wirtschaft und staatlicher Einrichtungen und Organe sowie Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge von nicht volkseigenen Betrieben, Genossenschaften, Staatsbürgern
  • Soljanka – eine Suppe nach russischem Rezept, wurde in vielen Gaststätten angeboten
  • Für Frieden und Sozialismus – seid bereit! – Immer bereit! – Gruß der Jung- und Thälmannpioniere
  • Soljanka-Schüssel – ironische Bezeichnung für Saporoshez
  • Sprelacart – DDR-Markenname für Resopal, bekannt insbesondere durch die damit beschichteten Küchenmöbel
  • Spartakiade – Sportwettbewerb für Kinder und Jugendliche in Schulen, auf Kreis- und Bezirksebene sowie im Endausscheid DDR-weit durchgeführt; diente auch der "Talentesichtung" und Nachwuchsgewinnung im Sport in der DDR
  • Subbotnik – nicht immer ganz freiwilliger, unbezahlter Arbeitseinsatz meist am Sonnabend russisch суббота = Sonnabend Samstag)
  • Speckitonne – eine Art frühe Biotonne für Essensreste zur Verfütterung an Schweine
  • sozialistische Reproduktion – Theorie über den ökonomischen Gesamtprozess der sozialistischen Gesellschaft im Zusammenhang mit der ständigen Erneuerung, Erweiterung und Entwicklung ihrer materiellen Lebensbasis
  • Schiedskommission – gesellschaftliches Gericht der "sozialistischen Rechtspflege"
  • Stempelkarte – umgangssprachlich für ein Einlage-Kärtchen im Führerschein, auf dem von der Verkehrspolizei bis zu vier Stempel für schwerwiegendere Verkehrsverstöße angebracht wurden. Beim Erteilen des fünften Stempels innerhalb der Ablauffrist folgte ein Fahrverbot. Neue Stempel verlängerten die Gültigkeit alter Stempel-Einträge. Zwei Jahre nach dem letzten Stempel konnte man sich eine neue, leere Stempelkarte ausstellen lassen.
  • Straße der Besten – dort hingen in Betrieben die Porträts der Besten im Sozialistischen Wettbewerb
  • Sport frei – Gruß der Sportler
  • Schutzgüte – Qualitätsmerkmal für Produkte und Verfahren, betreffend den Schutz vor Gefahren. Die Anforderungen und die Verfahren zu ihrer Festlegung waren umfassend gesetzlich geregelt. Entspricht ungefähr dem bundesdeutschen und EU-Begriff Produktsicherheit.
  • Sicherheitsnadel – verächtlicher Ausdruck für einen IM inoffizieller Mitarbeiter der Stasi
  • Schwangerschaftsunterbrechung – Schwangerschaftsabbruch
  • Synthetisches Material mit Leder-ähnlichen Eigenschaften SML – Bezeichnung für Kunstleder Schuhe
  • SERO, Sero – Kurzform für Sekundärrohstoffe wiederverwertbare Abfälle und Verpackungen wie Altpapier, Flaschen und Gläser und Bezeichnung eines Betriebes mit einer Reihe von Annahmestellen für diese Artikel
  • Silastik – elastisches Kunstfasergewebe, beispielsweise für Sportbekleidung
  • Schnelle Medizinische Hilfe SMH – Übersetzung des russischen "скорая медицинская помощь" ; auf Westdeutsch "Rettungsdienst"
  • Schonplatz/Schonarbeitsplatz – nach längerer Krankschreibung oder bei Schwangerschaft ein Arbeitsplatz mit geringeren körperlichen Anforderungen, an dem weitergearbeitet werden konnte
  • Staatsratseingabe bzw. Staatsratsbeschwerde – Petition an den Staatsrat der DDR
  • schau – cool, super Jugendsprache
  • Staatssicherheit abgekürzt auch Stasi, die – Kurzbezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit, Nachrichtendienst und Geheimpolizei der DDR
  • Sozialistisches Eigentum – Überbegriff für Volkseigentum, genossenschaftliches Eigentum und das Eigentum der Massenorganisationen
  • Staatsbürgerkunde unter Schülern auch abgekürzt Stabü oder Stabi – Schulfach zur politischen Bildung
                                     

2.18. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen T

zum nächsten Buchstaben – U. zum Anfang der Liste

  • Täve – Spitzname von Gustav-Adolf Schur, der populärsten Sportlerpersönlichkeit der DDR
  • Taigatrommel – umgangssprachlich ironische Bezeichnung für die aus der Sowjetunion stammenden Diesellokomotiven der DR-Baureihe 120 wegen ihres lauten, voluminös brummenden Motorengeräusches
  • TraPo – Transportpolizei, sie nahm auf Bahnanlagen polizeiliche Aufgaben wahr
  • Tschekist – aus dem Russischen; offizielle Bezeichnung für Mitarbeiter des MfS, vom sowjetischen Vorbild Tscheka
  • Traktorist – Lehrberuf zum Führen landwirtschaftlicher Maschinen
  • Technologie – Abteilung oder Bereich in einem VEB zur Organisation der Fertigung und Arbeitsvorbereitung
  • Tal der Ahnungslosen – umgangssprachliche Bezeichnung für den Raum Dresden, wo das "Westfernsehen" aufgrund der Tallage und der Entfernung überwiegend nicht empfangen werden konnte, daher auch die scherzhaften Abkürzungen ZDF = Zentrales Deutsches Fernsehen, ARD = "außer Raum Dresden" oder "außer Rügen und Dresden"
  • Towarischtsch – scherzhafte Anrede; in Anlehnung an den russischen Begriff товарищ = Genosse bzw. Kamerad
  • Technologe – Ingenieur oder Techniker im Aufgabenbereich Fertigungsplanung/Arbeitsvorbereitung
  • Trägerbetrieb – kultur- und sportpolitisch engagierter Volkseigener Betrieb VEB oder entsprechende staatliche Verwaltung
  • Timurhilfe – in Anlehnung an die Geschichte Timur und sein Trupp von Arkadi Gaidar.
  • Trabi oder auch Trabbi – umgangssprachlich für Trabant
  • Toniwagen – Streifenwagen der Deutschen Volkspolizei vorwiegend der sowjetischen Marka Lada
  • T 34-Sport – Bezeichnung für den Pkw Saporoshez
                                     

2.19. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen U

zum nächsten Buchstaben – V. zum Anfang der Liste

  • urst – jugendsprachlich statt sehr oder "saugeil"
  • Urlauberschiff – Kreuzfahrtschiff
  • Unionsfreund – Mitglied der CDU in der DDR
                                     

2.20. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen V

zum nächsten Buchstaben – W. zum Anfang der Liste

  • VEB Horch und Guck auch: Horch, Guck und Greif – umgangssprachlich ironisch für das Ministerium für Staatssicherheit
  • Vierzehnfünfziger – umgangssprachlich für eine Flasche Goldbrand, auch als "Flasche 10vor3" bekannt, EVP 14.50
  • Volksschwimmhalle – Hallenbad, Volksschwimmhallen wurden in den 1960er und 1970er Jahren in vielen DDR-Städten nach ähnlichem Muster erbaut
  • Vitamin B – umgangssprachlich für Beziehungen. die man zum Erlangen bestimmter Waren oder Positionen benötigte
  • Verkehrsträgerwechsel – staatlich geplante Stilllegung von schienengebundenen Verkehrswegen, Umstellung auf Kraftverkehr
  • Völkerfreundschaft – internationale Freundschaft, hauptsächlich zu den Ländern des Ostblocks und der dritten Welt; auch Name eines Kreuzfahrtschiffes des FDGB
  • VEB Gleichschritt. VEB Landesverteidigung – umgangssprachlich, ironische Bezeichnung für die Nationale Volksarmee, in Anlehnung an das VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinenbau
                                     

2.21. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen W

zum nächsten Buchstaben – Z. zum Anfang der Liste

  • Wunschkindpille – umgangssprachlich für die Antibabypille
  • Westgeld – umgangssprachlich für DM, frei konvertierbare Währung, Valuta
  • Wochenkrippe – Kinderkrippe, in der die Kinder am Montag abgegeben und am Freitag wieder abgeholt wurden
  • Wandzeitung – Pinnwand in den Schulen und Betrieben, die je nach Einrichtung mit Losungen und Appellen zum saisonalen Thema, 1. Mai, x-ten DDR-Jahrestag, Oktoberrevolution, offiziell vom Wandzeitungsredakteur, auch Wandzeitungsagitator gestaltet wurde oder aber der Präsentation aktueller Termine, Ergebnisse und Leistungen einer Schulklasse diente
  • Wurfspiel – Darts
  • Westwagen – PKW, der in einem Land außerhalb des Ostblocks hergestellt war
  • Werkmappe – Mappe, die farbiges, stabiles A3-Papier für den Werk- und Kunstunterricht enthielt
  • Westfernsehen – umgangssprachlich siehe "Tal der Ahnungslosen"
  • Westpaket oder Westpäckchen – umgangssprachlich für Geschenk-Paket von Verwandten aus der Bundesrepublik
  • Wurfscheibe – Frisbee-Scheibe, auch Schwebedeckel
  • Weltniveau – ein gern benutzter Begriff, wenn Leistungen der DDR ein dem Westen vergleichbares Niveau hatten oder haben sollten
  • Westantenne – umgangssprachlich für eine zum Empfang westdeutscher Rundfunksender geeignete Antenne, erkennbar an der Baugröße und Ausrichtung, in den 50er Jahren bestand die Gefahr der Entfernung durch FDJ-Brigaden
  • Warschauer Vertrag – Warschauer Pakt
  • Winkelement – Fähnchen für Veranstaltungen/ Demonstrationen sarkastisch: Jubelfetzen, Euphoriefetzen
  • Wendehals – umgangssprachlich in der Wendezeit für Person, die in kurzer Zeit ihren politischen Standpunkt grundlegend änderte
                                     

2.22. Liste DDR-typischer Wörter und Neuschöpfungen Z

Offizielle Redewendungen. zum Anfang der Liste

  • Zettelfalten – bei einer Wahl den unveränderten Stimmzettel gefaltet in die Urne werfen
  • Zielstellung – statt "Zielsetzung"
  • Zellophanbeutel – umgangssprachlich für Folienbeutel
                                     

3. Offizielle Redewendungen

  • Das Studium der Dokumente – sich mit den Beschlüssen der Partei vertraut machen
  • Diplomaten im Trainingsanzug – für international erfolgreiche Sportler
  • Kollektiv der sozialistischen Arbeit – Auszeichnung im innerbetrieblichen Wettbewerb
  • Die sozialistische Gesetzlichkeit – die Durchsetzung des sozialistischen Rechts
  • Oder-Neiße-Friedensgrenze – Grenze zur Volksrepublik Polen
  • Hauptaufgabe – Auf dem 8. Parteitag der SED 1971 wurde die Hauptaufgabe des sozialistischen Aufbaus definiert als "Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus des Volkes auf der Grundlage eines hohen Entwicklungstempos der sozialistischen Produktion, der Erhöhung der Effektivität, des wissenschaftlichen Fortschritts und des Wachstums der Arbeitsproduktivität"
  • Republikflucht
  • Die wissenschaftliche Weltanschauung – Bezeichnung für das marxistische Weltbild/den dialektischen und historischen Materialismus/die marxistische Philosophie
  • Die historische Mission der Arbeiterklasse … – ist der Aufbau des Sozialismus
  • Der feste/klare Klassenstandpunkt – sozialistisches Weltbild, auch für marxistisch-leninistische Weltanschauung
  • Parteiliches Verhalten – Verhalten entsprechend den sozialistischen Idealen und zum Nutzen der DDR
  • Unsere Menschen – die Parteikader reden über ‚ihre’ DDR-Bürger
  • Die guten Genossen – zuverlässige Parteikader
  • Die Partei der Arbeiterklasse – die SED/die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
  • Der neue Mensch – Idealbild des Menschen im Sozialismus
  • Die führende Rolle der Partei der Arbeiterklasse – Führungsanspruch der SED
  • revolutionäre Wachsamkeit – insbesondere von "Tschekisten", Zuträgern und Zensoren erwartete Eigenschaft
  • Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik – offizieller Leitgedanke der SED-Politik seit 1971
                                     

4. Losungen und Schlagworte

Losungen zum Ersten Mai und anderen Demonstrationen wurden vorgegeben. Dazu wurden in der Zeitung offizielle Listen veröffentlicht, aus denen Losungen für mitgeführte Transparente gewählt werden konnten. Losungen fanden weiterhin zum Beispiel Verwendung zu Parteitagen, in Programmen zur Erfüllung der Planziele, an Gebäuden über Wandzeitungen.

Beispiele von Losungen und Schlagworten:

  • Alles für das Volk, alles mit dem Volk, alles durch das Volk!
  • So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben
  • Die Welt ist erkennbar
  • Wir sind die Sieger der Geschichte
  • Alles zum Wohle des Volkes!
  • Im Mittelpunkt steht der Mensch
  • Der Sozialismus ruft uns alle – gern verballhornt zu: Der Sozialismus rupft uns alle
  • Der Marxismus ist allmächtig, weil er wahr ist. auch Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist ein Lenin-Zitat
  • Unsere ganze Kraft für die Erfüllung des 5-Jahrplanes
  • Mit jeder Mark, jeder Minute, jedem Gramm Material einen höheren Nutzeffekt! sarkastische Fortsetzung: … koste es, was es wolle!
  • Für Frieden und Sozialismus seid bereit. Immer bereit! – Gruß der Jung- und Thälmannpioniere
  • Erster Mai – "Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus"
  • Arbeite mit, plane mit, regiere mit! eine Aussage aus Art. 21 der Verfassung der DDR 1974
  • Der Sozialismus siegt – gern verballhornt zu: Der Sozialismus siecht besonders als Lichtreklame in Dresden am "Pirnaischen Platz" bekannt gewesen, wobei gerade im Obersächsischen siegen und siechen gleich ausgesprochen werden
  • Waffenbrüder – Klassenbrüder
  • Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen – gern verballhornt zu: Von der Sowjetunion lernen heißt siechen lernen
  • Ewige Freundschaft mit der ruhmreichen Sowjetunion
  • Wo ein Genosse ist, da ist die Partei – also die besseren Argumente!
  • Jedermann an jedem Ort – einmal in der Woche Sport! Zitat von Walter Ulbricht
  • Unsere ganze Schöpferkraft für den Sozialismus
  • Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein.
  • Schöner unsere Städte und Gemeinden – Mach mit! jährlicher Aufruf zu Arbeitseinsätzen – meist in der Form eines Subbotniks – in der Hausgemeinschaft und in öffentlichen Parks und Grünanlagen
  • Proletarier aller Länder – vereinigt Euch! als Witz: Vegetarier aller Länder – vereinigt Euch!
  • Für Frieden und Völkerfreundschaft

Manchmal wurden solche Losungen auch ironisch verwendet, zum Beispiel das Zitat Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen von Walter Ulbricht, der die Erhöhung der Arbeitsproduktivität gemeint hatte. Umgangssprachlich war jedoch damit der Diebstahl von Material und Werkzeugen in den Betrieben durch Arbeiter und Angestellte gemeint, die aufgrund der schlechten Versorgungslage die gestohlenen Dinge tauschten, verkauften oder selbst nutzten.

In der Wendezeit 1989 aber erfanden Demonstrationsteilnehmer selbst sehr treffende, zum Teil ironische und sarkastische Losungen. Losungen wie "Wir sind das Volk!", und "Keine Gewalt" begleiteten die friedliche Revolution. Andere Losungen waren zum Beispiel "Stasi in die Produktion!" gemeint war, sie sollten arbeiten und "Wir sind ein Volk!" zeitlich nach "Wir sind das Volk!" Ende 1989/Anfang 1990.

                                     

5. Werbung

  • "Stets dienstbereit zu Ihrem Wohl / ist immer der Minol-Pirol!"
  • "AKA electric – in jedem Haus zu Hause!"
  • "Baden mit Badusan, Badusan …"
  • "Eine kleine flotte Biene ist die Teppichkehrmaschine"
  • "Apfelmus schmeckt immer gut!"
  • "Sauerkraut ist ja sooo gesund!"
  • "Jedermann auf jedem Tisch / mehrmals in der Woche Fisch!"
  • "Plaste und Elaste aus Schkopau" bewarb eine großflächige Leuchtwerbung auf einem Turm an der Elbebrücke Vockerode der Autobahn bei Vockerode, heute im Deutschen Historischen Museum
  • "NARVA – taghell"
  • "Zweimal in der Woche Fisch bereichert jeden Mittagstisch"
  • "Das Malfa-Kraftma-Brot"
  • "KIM – köstlich immer marktfrisch" Werbespruch der Eierproduzenten Kombinat Industrielle Mast
  • "Nimm ein Ei mehr!"
  • "Ei – rund und gesund!"
  • "Wartburg: Formschön und zuverlässig"
                                     

6. Ortsnamen

Ortschaften erhielten gelegentlich offizielle Namenszusätze

  • Gneisenaustadt Schildau
  • Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen und Thomas-Müntzer-Stadt Stolberg
  • Berlin – Hauptstadt der DDR. früher auch Demokratischer Sektor von Berlin, Demokratisches Berlin
  • Wilhelm-Pieck-Stadt Guben

oder wurden, meist politisch motiviert, umbenannt:

  • Adelsdorf bei Großenhain in Dorf der Jugend
  • Stalinstadt / Fürstenberg Oder in Eisenhüttenstadt ab 1961
  • Chemnitz in Karl-Marx-Stadt
  • Hinteruhlmannsdorf in Engertsdorf
  • Neuhardenberg in Marxwalde
  • Kleinschmalkalden in Pappenheim
                                     

7. Projektionsworte

Von westlichen Medien als angebliche DDR-Idiomatismen verwendet, aber in der DDR nie Sprachgut oder völlig unbekannt:

  • Sudel-Ede – Karl-Eduard von Schnitzler, hingegen war "Karl-Eduard von Schnitz…" in der DDR geläufig, denn die letzte Silbe "…ler" war wegen des umgeschalteten Fernsehprogramms besonders vor 1969 originell und witzig, als es nur ein DDR-Programm gab oder wegen des ausgeschalteten Fernsehapparats nicht mehr zu hören.
  • Apparatnik, Apparatschik – ein SED-Parteifunktionär, der aus der Sicht des Apparates, der Partei- und Politbürokratie, denkt, redet und handelt. Als Projektionswort aber umstritten, da es in der russischen Umgangssprache so verwendet wird.
  • Nomenklatura – durch verschiedene übergeordnete SED-Leitungen bestätigte Personen, deren Karriere politisch abgesichert war, üblicherweise war von "Kadern" die Rede.
  • Vopo – Volkspolizist, hingegen wurde "Bulle", "Grüner" und "Straßenförster" besonders für die Verkehrspolizei verwendet.
  • Njet – Nein aus dem Russischen
  • Apparat – in Anlehnung an Obrigkeit die gesamte staatliche Verwaltung und Machtstruktur der Partei und damit des Staates
                                     

8. Kabarettistische Schöpfungen

  • "Geflügelte Jahresendfigur" für Weihnachtsengel aus der Satirezeitschrift "Eulenspiegel", karikierte die offizielle bemühte Umgehung religiöser Begriffe.
                                     
  • Reisekader DDR Kader, der in den Westen reisen darf bezeichnete im Sprachgebrauch in der DDR eine Person aus dem Staats - oder Parteiapparat oder dem
  • Hauptstadt der DDR bzw. Berlin geändert. Im amtlichen Sprachgebrauch in der DDR setzte es sich bis in die 1970er Jahre verstärkt durch, nur dem Westteil der Stadt
  • aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR im Sprachgebrauch der DDR Republikflucht war das Verlassen der DDR oder ihres Vorläufers, der Sowjetischen
  • im allgemeinen Sprachgebrauch und in den Medien verwendet. In den Jahren vor dem Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik DDR zum Geltungsbereich
  • Westgeld war ein Begriff im Sprachgebrauch in der DDR Im engeren und meist gebrauchten Sinne wurde damit die D - Mark bezeichnet. Im weiteren Sinne umfasste
  • Der Begriff Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet NSW wurde im offiziellen Sprachgebrauch in der DDR in Abgrenzung zu den Mitgliedstaaten des Rates
  • Betrag in Mark der DDR wechseln. Diese Regelung wurde im inoffiziellen Sprachgebrauch als Zwangsumtausch bezeichnet. Die Kaufkraft der Mark der DDR lässt
  • Der Begriff Planübererfüllung stammt aus dem Sprachgebrauch der sozialistischen Planwirtschaft, im deutschen Sprachraum also aus der DDR Planübererfüllung
  • Staatliche Folklore Ensemble der DDR bis 1972 Staatliches Dorfensemble der DDR war eine kulturelle Einrichtung in der DDR Es war dem Ministerium für
  • friedliche Revolution in der DDR auch Wendezeit oder Wende wird der Prozess gesellschaftspolitischen Wandels bezeichnet, der in der Deutschen Demokratischen
  • Verhältnis von Christen und Kirchen in der DDR mit der sozialistischen Staatsführung war nahezu über die gesamte DDR - Zeit schwierig und mit gezielter staatlicher
  • Rundfunk der DDR und Deutscher Demokratischer Rundfunk waren Bezeichnungen für den staatlichen Hörfunk in der DDR EinschlieSlich seiner programmveranstaltenden
                                     
  • derjenigen der Deutschen Demokratischen Republik Sprachgebrauch in der DDR oder Ostdeutsch laut Ulrich Ammon bildeten die staatlichen Varietäten der BRD
  • Vermeidung der Abkürzung BRD wollte sich die bundesdeutsche Seite vom Sprachgebrauch in der DDR abgrenzen und verhindern, dass west - und ostdeutscher Staat durch
  • hatte der Ausdruck eine doppelte Bedeutung, da nun auch das Gebiet der SBZ und ab 1949 die DDR so genannt wurde, während die alte Bedeutung in der westdeutschen
  • In der DDR bildeten die örtlichen Räte Rat der Stadt, Rat des Stadtbezirkes, Rat der Gemeinde die Institutionen der kommunalen öffentlichen Verwaltung
  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer kamen im offiziellen Sprachgebrauch der DDR nicht vor, weil aus marxistischer Sicht der Lohnabhängige seine Arbeitskraft und damit
  • Kulturschaffenden in der DDR Kunstausstellung der DDR DDR - Sprachgebrauch Liste von Schriftstellern der DDR Rundfunk der DDR Hörfunk und Fernsehen der DDR Tageszeitungen
  • Liste der staatlichen und nichtstaatlichen Auszeichnungen der DDR Sprachgebrauch in der DDR Sozialistischer Wettbewerb Birgit Wolf: Sprache in der DDR Ein
  • Gesamtdeutschland ausging. Später vermied man im offiziellen Sprachgebrauch in der DDR die Bezeichnung Westdeutschland als Umgehung des amtlichen Namens
  • abhängigen Staaten während der Zeit des kalten Krieges. Im Sprachgebrauch der DDR und der anderen sozialistischen Staaten war groSer Bruder eine Benennung
  • Als Sperrgebiet Synonym: Sperrzone wird im allgemeinen Sprachgebrauch ein Gelände oder Areal bezeichnet, das für die Zivilbevölkerung überhaupt oder
                                     
  • Wohnungsbesetzungen in der DDR waren eine Art der Nutzung einer Wohnung unter Umgehung des staatlichen Wohnraumvergabemonopols. Eine andere verbreitete
  • bestimmter Werkstoffe spezialisiert sind. Im überkommenen Sprachgebrauch aus der DDR werden in den neuen Bundesländern auch noch die Begriffe Ratiomittelbau
  • DDR, Gruner Jahr, Hamburg 1985, ISBN 3 - 570 - 07508 - 7, S. 38 ff., hier S. 40 eingeschränkte Vorschau in der Google - Buchsuche Sprachgebrauch in der DDR
  • DDR - Statistik nirgends auf. Der reale Nutzen dürfte jedoch die Kosten der Neuererbewegung mindestens getragen haben. Sprachgebrauch in der DDR Neuererpass FDGB - Lexikon
  • der Freizeit und der Erholung dient und Hobbygärtnerei ermöglicht. Das Wort gehört zu den wenigen russischen Wörtern, die aus dem DDR - Sprachgebrauch übernommen
  • positivere Betrachtung der DDR Raum gewann. Augenscheinlich wurde diese nostalgische Wiederauferstehung der DDR in einer Ostalgie - Welle: In Supermärkten wurden
  • Stabsnetz der Partei - und Staatsführung der DDR und der bewaffneten Organe Im Sprachgebrauch der NVA wurde es als Stabsnetz bezeichnet. Es wurde auf der Grundlage
  • der DDR war es ungebräuchlich. Die Begriffe Nomenklatura als Gesamtheit der Funktionäre bzw. Nomenklaturkader entstammen dem Sprachgebrauch der

Benutzer suchten auch:

ddr parolen, ddr schimpfwörter, ddr - sprache quiz, deutsch ostdeutsch langenscheidt, grußformel ddr, jahresendzeitfigur, unterschiede ost - west, sprache, vergessene ddr begriffe, sprache, deutsch ostdeutsch langenscheidt, ddr schimpfwrter, ddr parolen, jahresendzeitfigur, gruformel ddr, begriffe, quiz, deutsch, Sprachgebrauch, langenscheidt, schimpfwrter, parolen, gruformel, unterschiede, west, ostdeutsch, ddr - sprache quiz, vergessene, Sprachgebrauch in der DDR, unterschiede ost - west sprache, vergessene ddr begriffe, sprachgebrauch in der ddr, historische linguistik. sprachgebrauch in der ddr,

...

Wörterbuch

Übersetzung

Vergessene ddr begriffe.

Sprache und Sprachgebrauch in der DDR bpb. Reihe: Sprachwissenschaft Titel: Bd. 15: Ulla Fix: Sprache, Sprachgebrauch und Diskurse in der DDR Untertitel: Ausgewählte Aufsätze Umfang: 744 Seiten. Unterschiede ost - west, sprache. Sprachgebrauch in der DDR Synonyme bei OpenThesaurus. Hat der DDR Führer recht behalten? west und ostdeutschem Sprachgebrauch ideologisch schärfer herausgearbeitet – nachdem noch 1967. Jahresendzeitfigur. Der Fall der Mauer im Spiegel des Berliner Wendekorpus. Organ In der DDR kein Körperteil, sondern Teilorganisation zum Beispiel des Militärs bewaffnete Organe. 16. Plaste DDR Sprachgebrauch.


Deutsch ostdeutsch langenscheidt.

DDR Wörter Leemeta übersetzungbüro. Sprachgebrauch in der DDR. Aus Je. Wechseln zu: Navigation, Suche. Unter Sprachgebrauch in der DDR sind sprachliche Erscheinungen. Ddr - sprache quiz. Sprache vor und nach der Wende Universität Leipzig. Ahrends, M. 1989 Allseitig gefestigt. Stichwörter zum Sprachgebrauch der DDR. dtv. Andersson, S.G. 1983 Deutsche Standardsprache.


Broiler aus der Kaufhalle Wie hat sich die Sprache Goethe Institut.

Während zahlreiche in der DDR geläufige Begriffe, insbesondere aus der Arbeitswelt oder dem offiziellen Sprachgebrauch, nach der Wende. DDR Sprache: Mach dir keinen Kopf! neues d. Der Band umfasst diskurslinguistisch orientierte Aufsätze zu Sprache und Kommunikation in der DDR. Er bietet neben der grundsätzlichen Auseinandersetzung. DDR Sprachgebrauch nach der Wende eine erste. Band 15: Fix, Ulla: Sprache, Sprachgebrauch und Diskurse in der DDR. Ausgewählte Aufsätze. 744 S. Berlin: Frank & Timme, 2014. ISBN: 978 3 86596​ 549 3.





Sprache in der Politik: Schlagwörter in der DDR Ha.

Young Adults Nostalgia Kids. Sprachgebrauch in der DDR – pedia Helfer, Wrestling, Couple Photos, Couples, Landscape. Saved from de. Die Sprache der DDR. 9 Klute: Sprachbewusstsein – Sprachgebrauch Hirschgraben: Frankfurt 1977 S. 86. 10 Die DDR erwirtschaftete nicht nur ihren Eigenbedarf, sondern auch. Deutsch deutsche Unterschiede: Hier spricht man Ostdeutsch. Der DDR, speziell der SED Presse, verglich ihn aber nicht mit dem Sprachgebrauch der westdeutschen Presse, z.B. deren Vokabular der Propaganda oder der. Allseitig gefestigt. Stichwörter zum Sprachgebrauch der DDR. von. GÜSt DDR Sprachgebrauch im PONS Online Wörterbuch nachschlagen! DDR Abkürzung von Deutsche Demokratische Republik HIST. die DDR.


Sprache, Sprachgebrauch und Diskurse in der DDR ebook.

15 Prozent der Befragten in Westdeutschland, dass die Berliner Mauer im offiziellen Sprachgebrauch der DDR Antifaschistischer Schutzwall genannt wurde. Umfrage zur Kenntnis der offiziellen Bezeichnung der Mauer 2008. Sprache und Sprachgebrauch in der DDR. Blaue Fliesen als sozialistische Errungenschaft der Planwirtschaft. Birgit Wolf Bleiß. Plandiskussion. Seltene und DDR Wörter peterhahnprofs Webseite!. Personenbezeichnungen im Sprachgebrauch der DDR Vorrang hat in allen Fällen die DDR typische Bedeutung einer Personenbe zeichnung die.


Angloamerikanisches im Sprachgebrauch der DDR Martin.

Die DDR Obrigkeit war berühmt, berüchtigt für ihre Versuche, sich vom ​Klassenfeind vor allem der BRD koste es was es wolle auch im Sprachgebrauch. Echter Bohnenkaffee – In der DDR sprach man anders FAZ. Politische Sprache als Fachsprache: Öffentlicher Sprachgebrauch in der DDR am Beispiel Erich Honecker und Walter Ulbricht Daniel Hitzing ISBN:. Datsche, urst und EOS Archiv Deutschlandradio. Angloamerikanisches im Sprachgebrauch der DDR von Martin Lehnert jetzt gebraucht bestellen Preisvergleich Käuferschutz Wir ♥ Bücher!. Sprache, Sprachgebrauch und Diskurse in der DDR von Ulla Fix. DDR vollständig erfassen will. So ist nach der Kommunikationssituation im öffentlichen Sprachgebrauch zu fragen, die in der Regel, so lautet die Antwort.


Einigendes Band zerfasert? DER SPIEGEL 1 1991.

EBook Shop: Sprache, Sprachgebrauch und Diskurse in der DDR von Ulla Fix als Download. Jetzt eBook herunterladen & mit Ihrem Tablet oder eBook Reader​. Wpx SPRACHE: Deutsch: DDR Sprache inoffiziell. Biographische Angaben aus dem Handbuch Wer war wer in der DDR?: Geb. in Rixdorf Berlin 1980 Anglo Amerikanisches im Sprachgebrauch der DDR.


Jahresendzeitmann Übersetzung Englisch.

Wer in der DDR geboren wurde, wird beim Wort Bohnenkaffee Sprachgebrauch wegen mangelhafter und uneleganter Übersetzung. DDR Sprache Besonderheiten in Dieter Mögelin homepage. Pedia liefert im Artikel zu Sprachgebrauch in der DDR Eindeutschungs ​Schätze wie den akrobatischen Volkstänzer Breakdancer oder. Frank Hientzsch Personenbezeichnungen DuEPublico 2. Politik und Sport gehörten auch in der DDR zusammen. im Sprachgebrauch, aber ich glaube auch, im Denken der Menschen erhalten hat.


Kosmonaut Jugendopposition in der DDR.

Aber meine erste Reaktion darf man in diesem Fall ̶ 1953 in der DDR viele schlicht als kommunistisch, weil er dem Sprachgebrauch ‚drüben entsprach. Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung Konrad Adenauer. The books second section, Sprache und Sprachgebrauch in der DDR contains the majority of source material in the collection and provides the most rewarding​. 25 Begriffe für Ossis und Wessis Berliner Morgenpost. Übersetzungen für Jahresendzeitmann im Englisch Deutsch Wörterbuch, mit echten Sprachaufnahmen, Illustrationen,.





SPRACHE ZWISCHEN OST UND WEST ÜBERLEGUNGEN ZUR.

60er Jahre hinein die Besonderheiten im Sprachgebrauch der DDR die eigenen Besonderheiten ohnehin übersehend. Wir wissen also teilweise ganz gut. DDR Begriffe – segu Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht. Re pu bl i k flucht 〈 f., nur Sg. früher im Sprachgebrauch der DDR 〉 illegales, endgültiges Verlassen der DDR Die Buchstabenfolge re pu bl.


Ehemalige DDR – wie lange noch? Deutsche Akademie.

3.1 Das Wörter Buch zum öffentlichen Sprachgebrauch 1989 90 Thema: Zu diesem Zeitpunkt ist die sogenannte Wendezeit in der DDR ein bereits länger. DIE DOPPELTE WENDE ZUR VERBINDUNG VON SPRACHE. Allseitig gefestigt. Stichwörter zum Sprachgebrauch der DDR. von Martin Ahrends Broschiert bei bestellen. Grenzübergangsstelle GÜSt DDR Sprachgebrauch Deutsch. Der Begriff Kosmonaut ist im russischen beziehungsweise sowjetischen Sprachgebrauch die Bezeichnung für einen Raumfahrer, der an einem Weltraumflug.


Düüüüüüsenzuch Auf den Spuren vergessenen DDR Vokabulars.

1989 wurden etliche Wörter aus dem Sprachgebrauch der DDR ersetzt und an die neuen gesellschaftlichen Bedingungen angepasst. Lehnert, Martin Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur. Ich denke, dass sich die Sprache in DDR und BRD vor dem Mauerfall auf Dass es Unterschiede im Sprachgebrauch zwischen Ost und West gibt, habe ich. Westdeutsch und Ostdeutsch: Gleiche Sprache, aber Central Berlin. DDR Sprachgebrauch nach der Wende eine erste. Bestandsaufnahme. Von MANFRED W. HELLMANN. Das Neue Deutschland heute zu lesen ist, verglichen. Über die Textsammlung DDR Korpus. Titel: Sprache, Sprachgebrauch und Diskurse in der DDR. Titelzusatz: ausgewählte Aufsätze. be: Ulla Fix. Verlagsort: Berlin. Verlag: Frank & Timme.


...
Free and no ads
no need to download or install

Pino - logical board game which is based on tactics and strategy. In general this is a remix of chess, checkers and corners. The game develops imagination, concentration, teaches how to solve tasks, plan their own actions and of course to think logically. It does not matter how much pieces you have, the main thing is how they are placement!

online intellectual game →