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ⓘ J. Allen Hynek. Josef Allen Hynek war ein US-amerikanischer Astronom, der vor allem wegen seiner Arbeiten im Bereich der Ufologie bekannt wurde. ..

J. Allen Hynek
                                     

ⓘ J. Allen Hynek

Josef Allen Hynek war ein US-amerikanischer Astronom, der vor allem wegen seiner Arbeiten im Bereich der Ufologie bekannt wurde.

                                     

1. Leben

Hynek wurde 1910 als Kind tschechischer Einwanderer geboren. Ende der 1920er Jahre begann er ein Studium der Astrophysik an der University of Chicago, das er 1931 mit dem Bachelor of Science beendete. Vier Jahre später erwarb er am Yerkes-Observatorium den akademischen Grad eines Philosophiae Doctor und spezialisierte sich anschließend auf der Ohio State University auf Sternentwicklung und spektroskopische Doppelsterne.

Im Zweiten Weltkrieg war Hynek an der Johns Hopkins University mit der Entwicklung von Annäherungszündern für militärische Flugkörper befasst. Nach dem Krieg kehrte er an die Ohio State University zurück und wurde 1950 zum Professor berufen.

Zwischenzeitlich wurde er 1948 von der US Air Force als wissenschaftlicher Berater für Project Sign herangezogen, der ersten staatlichen Untersuchung des UFO-Phänomens in den USA. Auch nach der Umwandlung des Projekts in Project Grudge 1950 und schließlich in Project Blue Book 1952 blieb Hynek Projektberater. Zunächst galt er als "Entlarver" debunker angeblicher UFO-Sichtungen und war auch Mitglied des von der CIA initiierten Robertson Panel. Diese Kommission von Wissenschaftern sollte über das UFO-Thema hinsichtlich seiner Bedeutung für die nationale Sicherheit und die Bevölkerung der USA beraten. Sie kam zum Schluss, dass UFOs keine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen und empfahl eine PR-Kampagne zur Senkung des Interesses der Bevölkerung.

1956 wechselte Hynek an das Observatorium der Harvard University, um in Vorbereitung des Internationalen Geophysikalischen Jahres 1957/58 ein Verfahren zur Beobachtung und Verfolgung künstlicher Erdsatelliten zu entwickeln. Nach dem Ende des Projekts erhielt er 1960 den Lehrstuhl der astronomischen Fakultät der Northwestern University.

Seit Anfang der 1960er Jahre weckte Hyneks Arbeit im Rahmen von Project Blue Book zunehmend das Interesse der Bevölkerung. Verschiedene Biographen sahen damals einen Gesinnungswandel Hyneks, weg von einer entlarvenden Sichtweise und hin zu einer offenen Kritik am Vorgehen der Air Force. Während sich die Mehrheit der vom Projekt ausgewerteten Fälle als Falschmeldungen und Irrtümer erwies und die Air Force das Phänomen aufgrund der statistischen Ergebnisse für nichtig erklärte, betonte Hynek einige unerklärliche Vorfälle, wo die Objekte von Polizeibeamten oder Astronomen gesichtet worden waren.

Insbesondere betonte Hynek die Sichtung durch den Streifenpolizisten Lonnie Zamora, der 1964 in Socorro New Mexico neben einer Straße ein eiförmiges Flugobjekt sah, das er zunächst für ein Autowrack hielt. Anschließend sichtete Zamora jedoch zwei kleine Wesen neben dem Objekt, das bald darauf abhob und davonflog. Das Objekt hatte Abdrücke im Boden hinterlassen und einige Büsche in Flammen gesetzt. Der Vorfall ist bis heute unerklärlich. Wenig später geriet Hynek in die Schlagzeilen, als er 1966 eine Sichtung in Michigan für entflammtes Sumpfgas hielt, was wiederum viele "UFO-Gläubige" angesichts der Augenzeugenaussagen für falsch erachteten und die Beurteilungen durch Project Blue Book bzw. Air Force im Allgemeinen und Hynek im Speziellen für tendenziell skeptisch hielten.

Dennoch bemühte sich Hynek um eine wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema und engagierte sich ab Anfang der 1970er Jahre in verschiedenen Organisationen wie dem Mutual UFO Network MUFON. 1973 gründete er das Center for UFO Studies CUFOS und hielt 1978 eine Rede zum Thema vor der UNO-Vollversammlung. Außerdem verfasste er eine Reihe von Büchern zum Thema. In The UFO Experience von 1972 schlug er ein heute oft verwendetes Klassifizierungssystem für UFO-Sichtungen vor, das verschiedene Typen entfernter Sichtungen sowie die bekannten drei Stufen so genannter "Nahbegegnungen" close encounters umfasste.

1977 war Hynek wissenschaftlicher Berater für Steven Spielbergs Science-Fiction-Film Unheimliche Begegnung der dritten Art, dessen Titel sich auf Hyneks Skala für UFO-Sichtungen bezog. Er übernahm auch eine kleine Statistenrolle im Film. Trotzdem zeigte er sich während der 1970er Jahre eher als Skeptiker verschiedener UFO-Hypothesen. In seinem letzten Lebensjahrzehnt stand Hynek der inzwischen populär gewordenen "Extraterrestrischen Hypothese" kritisch gegenüber. Aufgrund der hohen Zahl von UFO-Nahsichtungen und des beschriebenen Verhaltens der Humanoiden eines scheinbaren "Nichtkontakt-Gebotes" begann er, seine Zweifel darüber zu formulieren, dass UFOs Fluggeräte interplanetarischen Ursprungs seien und fasste auch eine "interdimensionale" Herkunft ins Auge siehe What I Really Believe About UFOs. In: Proceedings of the First International UFO Congress. 1980.

Hynek starb 1986 in Scottsdale Arizona an einem Hirntumor. Er hinterließ seine Frau Mimi und drei Kinder. Hyneks Sohn Joel ist als Entwickler von Spezialeffekten im Filmgeschäft tätig und gewann einen Oscar für die Besten Visuellen Effekte im Film Hinter dem Horizont 1998. Er war auch an Filmen wie Predator, Stirb langsam – Jetzt erst recht und xXx – Triple X beteiligt.

                                     

2. Hyneks Klassifizierung von UFO-Sichtungen

Hynek schlug 1972 in seinem Buch The UFO Experience eine Einteilung von UFO-Sichtungen in verschiedene Stufen vor. Hyneks Überlegungen dazu basierten auf den Fallauswertungen von Project Blue Book, insbesondere auf statistischen Auswertungen der Sichtungen. Diese Stufen waren:

  • Close Encounter of the 2nd Kind CE-2, Nahbegegnung der zweiten Art: Das Objekt tritt in physische Wechselwirkung mit der Umgebung und hinterlässt Spuren Landeabdrücke, Störungen an Elektrogeräten etc.
  • Radar/Visual RV, Sichtung visuell und über Radar: Das beobachtete Objekt wird von einem Radargerät bestätigt.
  • Close Encounter of the 1st Kind CE-1, Nahbegegnung der ersten Art: Das Objekt wird aus naher Entfernung ≤150 m gesichtet.
  • Close Encounter of the 3rd Kind CE-3, Nahbegegnung der dritten Art: Der Beobachter sichtet außer dem Objekt auch dessen Insassen. Diese Fälle wurden bei Blue Book am seltensten beobachtet.
  • Daylight Disc DD, Scheibe bei Tageslicht: Der Beobachter sichtet am Tag ein fest erscheinendes, scheibenförmiges Objekt ähnlich der klassischen "Fliegenden Untertasse".
  • Nocturnal Light NL, Nächtliche Lichterscheinung: Es werden bei Nacht dem Beobachter merkwürdig erscheinende Lichter gesichtet. Zu dieser Art gehörten und gehören praktisch die meisten UFO-Sichtungen, die sich darüber hinaus auch häufig als Irrtümer erwiesen.

Später fügten verschiedene Autoren noch CE-4 Entführung durch Außerirdische und CE-5 Kontaktaufnahme mit Außerirdischen hinzu.

                                     

3. Veröffentlichungen

  • The Edge of Reality: A Progress Report on Unidentified Flying Objects. Gemeinsam mit Jacques Vallée, Regnery, 1975
  • The Hynek UFO Report. Dell, 1977
  • Ufo-Report. Ein Forschungsbericht. Goldmann, München 1978, ISBN 3-442-11703-8
  • Ufo. Begegnungen der 1., 2. und 3. Art. Goldmann, München 1978, ISBN 3-442-11205-2
  • The UFO Experience: A scientific enquiry. Regnery, 1972
                                     
  • Jiří Hynek 1981 tschechischer Handballspieler Joel Hynek VFX Supervisor J Allen Hynek 1910 1986 US - amerikanischer Astronom Pavel Hynek 1970
  • Kategorie Beste visuelle Effekte erhielt. Er ist der Sohn des Astronomen J Allen Hynek und hat zwei Geschwister. Von 1971 bis 1974 studierte er an der University
  • der Jüngere von Münsterberg auch: Heinrich d. J von Podiebrad tschechisch: Hynek z Poděbrad Hynek Minsterberský 18. Mai 1452 in Prag 1. Juli
  • Hynek Kruschina von Lichtenburg auch: Heinrich Hinko Kruschina von Lichtenburg tschechisch: Hynek Hinko Krušina IV. z Lichtenburka 1392 4
  • Datenverzeichnis Daylight Disc in J Allen Hyneks Klassifizierung von UFO - Sichtungen, siehe J Allen Hynek Hyneks Klassifizierung von UFO - Sichtungen
  • Inhalte einzugehen. Der astronomische Berater von Project Blue Book war J Allen Hynek Direktor des McMillin Observatoriums der Ohio State Universität. Auch
  • einer Klassifikation durch J Allen Hynek aus dem Jahre 1972, welche vier Arten der Nahbegegnung mit UFOs definiert. Hyneks originale Skala wurde im Verlauf
  • Light, eine nächtliche Sichtung von unerklärlichen Lichtern, siehe J Allen Hynek Hyneks Klassifizierung von UFO - Sichtungen Shaheen Air International IATA - Code
  • Hynek Klimek 28. Juli 1945 in Prag, Tschechoslowakei ist ein tschechischer Journalist, Buchautor Kinderliteratur und Heimatliteratur und Drehbuchautor
                                     
  • Hynek Ignaz Vojáček, geboren als Hynek Ignác František Vojáček russisch: Игнатий Кашпарович Воячек 4. Dezember 1825 in Zlín, Mähren, Kaisertum
  • Zahleneingabe erlaubt Close Encounter Nahbegegnung mit einem UFO siehe J Allen Hynek Hyneks Klassifizierung von UFO - Sichtungen Microsoft Windows CE, ein mobiles
  • Satelliten in die Erdatmosphäre. Satellitenbeobachtung Satellitenteleskop J Allen Hynek Nelson Hayes: Trackers of the Skies. Howard Doyle Publ. 1968 und Academic
  • Möglichkeiten Jacques Vallée: Enthüllungen. S. 279 f. Wie sein Mentor J Allen Hynek ein renommierter US - amerikanischer Astronom, beschäftigt sich auch
  • Klassifizierung von UFO - Begegnungen durch den US - amerikanischen Ufologen J Allen Hynek her, welche als Nahbegegnung der vierten Art eine Entführung durch AuSerirdische
  • diese ihre Besitzungen 1406 teilten, kam die Rothenburg an Hynek d. J von Dubá. Hynek d. J war ein Anhänger des böhmischen Königs Sigismund. Ab 1420
  • Johann und Hynek Kruschina von Lichtenburg zerstört, ältere Quellen geben eine Zerstörung durch Jan Žižka im Jahre 1424 an. 1436 erhielt Hynek Kruschina
  • Bothenstein Puta z Potštejna Später gehörte die Burg Puta d. J von Častolowitz, Hynek Kruschina von Lichtenburg und Wilhelm II. von Pernstein. Nach
  • Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0 - 8018 - 5789 - 9. Andreas Scharff, M. Macholan, J Zima, Hynek Burda: A new karyotype of Heliophobius argenteocinereus Bathyergidae
  • Lichtenburg getauft 1260 nach 1313 1313 Burggraf des Schlosses in Prag Hynek von Lichtenburg 1296 auf Schloss Zleb Raimund Rajmund 1329 genannt
                                     
  • wieder zurück. Hynek erhielt dafür die Stadt Weidenau mit den dazugehörigen Dörfern unterhalb der Burg. Zwei Jahre später erwarb Hynek Meinold die Burg
  • Raubrittertum zu. Nach dem Übergang des Herzogtums Münsterberg 1440 an Hynek Kruschina von Lichtenburg lehnten die Münsterberger Stände dessen Herrschaft
  • von Hynek Boček von Podiebrad gefangen genommen und auf dessen Burg Podiebrad verschleppt. Nachdem Jan Puška dort bald verstarb, eignete sich Hynek Boček
  • S. 997 1014. doi: 10.1016 j ympev.2003.11.004 Dieter Kock, Colleen M. Ingram, Lawrence J Frabotta, Rodney L. Honeycutt, Hynek Burda: On the nomenclature
  • Jahrhunderts war Hohenbruck im Besitz des Hynek Hynko Hlawatsch von Dubá Hynek Hlaváč z Dubé Dessen Nachkomme Hynek IV. stellte sich auf die Seite der Hussiten
  • Rabbits. Bloomsbury, London 2013, S. 649 650 ISBN 978 - 1 - 4081 - 2253 - 2. Hynek Burda, J Zima, Andreas Scharff, M. Macholan, Mathias Kawalika: The karyotypes
  • Literatur zum Thema auftauchen. Die Einträge sind klassifiziert nach J Allen Hyneks Klassifikationssystem für UFO - Begegnungen. Eine kurze Beschreibung
  • verstorbenen Puta d. J von Častolowitz. Wilhelm verbündete sich mit dem Breslauer Bischof und den schlesischen Fürsten, die gegen Hynek Kruschina kämpften
  • verkaufte ihre ostböhmischen Besitzungen 1440 an ihren zukünftigen Ehemann Hynek Kruschina von Lichtenburg. Er räumte der Mutter des verstorbenen Puta von
  • in Týn nad Vltavou zusammen mit Hynek Schneider 1941: Entwurf für ein Kurbad in Týn nad Vltavou zusammen mit Hynek Schneider 1941: Divci Steinhaus
  • böhmischen Königsstädte Hynek Franciszek 1897 1958 polnischer Ballonfahrer Hynek J Allen 1910 1986 US - amerikanischer Astronom Hynek Jiří 1981 tschechischer

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Übersetzung

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j. allen hynek, mann. j. allen hynek,

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